RTL-Wetterexperte Christian Häckl spricht über den seltenen Gendefekt seines Sohnes

Christian Häckls Sohn leidet an Neurofibromatose

Auf den ersten Blick sieht man es Fabio nicht an, denn er spricht und bewegt sich wie jeder andere 12-jährige Junge auch. Doch der Sohn des RTL-Wetterexperten Christian Häckl leidet unter einem seltenen Gendefekt, bei dem im gesamten Körper Tumore wuchern können: Neurofibromatose. Zum ersten Mal spricht Christian gemeinsam mit Sohn Fabio über den Alltag mit Neurofibromatose und wie die Familie die Krankheit bemerkt hat.

Der Kampf um Normalität

Fabio fühlt sich wie jedes Kind in seinem Alter. Die unheilbare Krankheit wurde zwar schon bei ihm festgestellt, als er noch ein kleines Kind war, doch bisher kann er selbstständig durch den Alltag gehen. "Wir wissen es nicht, ob es ihm weiterhin so gut gehen wird, in drei oder fünf Jahren, aber wir hoffen es natürlich", sagt Christian Häckl. Ob plötzlich Tumore im Körper ausbrechen, kann nämlich nicht vorausgesagt werden, ist aber typisch für die Krankheit.

Kurz vor Weihnachten wurde ein großes Geschwür in Fabios Kopf festgestellt, ein Schock für die gesamte Familie. Anfangs wollte Christian bis nach Weihnachten für die Gewebeprobe warten, doch dann drängte der Arzt dazu, das Geschwür sofort zu untersuchen. Zum Glück ging alles gut, doch durch den Schock wurden der Familie die Gefahren durch den Gendefekt noch einmal sehr deutlich vor Augen geführt.​

Christian Häckl ruft Spendengala ins Leben

Dennoch wollen die Häckls ihren gewohnten Familienalltag beibehalten. Fabio soll so normal wie nur möglich aufwachsen – er geht zur Schule, treibt Sport und er spielt sogar Klavier.

Um auf die Krankheit aufmerksam zu machen und Spendengelder für die Forschung zu generieren, hat Christian Häckl sogar eine eigene Gala ins Leben gerufen.

In Deutschland leiden 40.000 Menschen an Neurofibromatose. Und für die Erkrankten und deren Familien ist es toll, ein bekanntes Gesicht zu haben, das die Aufmerksamkeit auf die Forschung zu dem seltenen Gendefekt lenkt.