Royaler Rückblick auf 2019 - ein Baby, Skandale und Gretas königliche Überfahrt

Die „Fab Four“: Herzogin Meghan, Prinz Harry, Prinz William und Herzogin Kate (v.l.n.r.)
Die „Fab Four“: Herzogin Meghan, Prinz Harry, Prinz William und Herzogin Kate (v.l.n.r.) © dpa, Victoria Jones, wal pat sab dul

Die Royals: was Familien und Fans bewegte

Das royale Jahr endet nach einem Aussage-gegen-Aussage-Drama mit einer Todesnachricht. Das erfreulichste Highlight kommt aus der britischen Königsfamilie. Doch es gab neben Baby Archie (7 Monate) und dem Skandal um Prinz Andrew (59) noch mehr, was die gekrönten Häupter aus Europa, ihre Familien und deren Fans 2019 beschäftigt hat.

Sehen sie im Video noch einmal, warum Archie kein gewöhnlicher Royal-Spross wird.

Archie wird kein gewöhnlicher Royal-Sproß
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Archie wird kein gewöhnlicher Royal-Sproß

Die „Sussexes“ verklagen die Presse und die „Fab Four“ sind im Zwist

Anfang Oktober hatte das Ehepaar mit der Klage gegen das britische Boulevardblatt „Mail on Sunday“ und dessen Muttergesellschaft „Associated Newspapers“ wegen des Missbrauchs privater Informationen und Falschmeldungen eine Medien-Lawine losgetreten. In der Folge gaben Prinz Harry und Herzogin Meghan TV-Interviews, die nur einen Schluss zuließen: Zwar halten sie zusammen wie Pech und Schwefel, doch zwischen ihnen und Prinz Harrys älterem Bruder, Prinz William (37), und dessen Ehefrau, Herzogin Kate (37), läuft es aktuell offenbar nicht mehr ganz rund.

Gerüchte über möglichen Zwist zwischen den „Fab Four“, wie William, Harry, Kate und Meghan einst genannt wurden, gab es allerdings schon im Frühjahr. Denn das Jahr 2019 markiert die Trennung ihrer Social-Media-Kanäle. Das Herzogspaar Sussex startete Anfang April seinen eigenen Account unter dem Namen sussexroyal. Aktuell haben Harry und Meghan über 9,9 Millionen Follower. Prinz William und Herzogin Kate, die seither allein den Account kensingtonroyal füttern, haben über 10,6 Millionen Abonnenten.

Zu sehen gibt es auf "kensingtonroyal", in wohl dosiertem Maße, auch Fotos der drei Kinder des Paares: Prinz George (6), Prinzessin Charlotte (4) und Prinz Louis (1). Für Verzücken unter den Royal-Fans sorgten beispielsweise jene Bilder von der Einschulung der kleinen Prinzessin Anfang September. Mama Kate und Papa William begleiteten Charlotte und ihr älterer Bruder George war auch mit von der Partie.

Prinz Andrew im Kreuzfeuer

Einen handfesten Skandal lieferte schließlich Prinz Andrew, das dritte Kind von Queen Elizabeth II. (93) und Prinz Philip (98). Der Auslöser: Die engen Beziehungen des Royals zu dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (1953-2019). Die heute 35-jährige Virginia Giuffre behauptete in einem BBC-Interview, sie habe gegen ihren Willen dreimal Sex mit dem Prinzen gehabt. Beim ersten Mal soll sie erst 17 Jahre gewesen sein. Der Sohn der Queen streitet alle Vorwürfe ab. Von seinen öffentlichen Aufgaben wurde er im November dennoch entbunden. Zuvor hatte er in einem BBC-Interview versucht, sich gegen die Vorwürfe im Fall Epstein zu verteidigen. Sein Auftritt wurde allerdings zum PR-Desaster.

Neben dem Drama um Prinz Andrew gab es auch ein freudiges Ereignis in seiner Familie: Seine Tochter Prinzessin Beatrice (31) und der Unternehmer Edoardo Mapelli Mozzi (36) werden 2020 heiraten. Laut der britischen „Mail on Sunday“ soll die Queen das Datum der Hochzeit auf Anfang Juni festgelegt haben. Das verlobte Paar wird das Hochzeitsdatum laut Quelle im Januar offiziell verkünden. Ob Andrew seine Tochter zum Altar führen wird?

Schweden meets Monaco: Greta und Pierre segeln zusammen

Die schwedischen Royals erlebten dagegen ein eher ruhiges 2019. Dafür machte eine nicht adelige Landsfrau mächtig von sich reden: die 16-jährige Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg. Warum sie es in den Royal-Rückblick geschafft hat? Weil sie unter anderem in Begleitung von Pierre Casiraghi (32), einem Sohn von Caroline von Hannover (62), Prinzessin von Monaco, ab Mitte August von Großbritannien nach New York segelte. Am 28. August legten sie in New York an.

Trauer um Ari Behn in Norwegen

Der Suizid des norwegischen Künstlers Ari Behn (1972-2019) am ersten Weihnachtsfeiertag hat nicht nur seine Familie und Freunde erschüttert, sondern auch das norwegische Königshaus. Behn war einst mit der norwegischen Prinzessin Märtha Louise (48) verheiratet, mit der er drei Töchter hatte. „Ari war viele Jahre lang ein wichtiger Teil unserer Familie und wir haben herzliche Erinnerungen an ihn. Wir sind dankbar, dass wir ihn kennengelernt haben“, teilte das norwegische Königshaus mit. Behn selbst machte einst öffentlich, dass er unter Depressionen litt.

Hilfe bei Depressionen bietet die Telefonseelsorge unter der kostenlosen Rufnummer: 0800/111 0 111.


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