Ross Brawn über Gesundheitszustand von Michael Schumacher: "Es gibt ermutigende Zeichen"

ARCHIV - Der deutsche Formel-1-Fahrer Michael Schumacher (r) von Mercedes-Benz-Grand-Prix geht am 21.10.2010 gemeinsam mit Mercedes-Teamchef Ross Brawn um die Strecke des Korea International Circuit in Yeongam (Südkorea). Foto: David Ebener dpa (zu d
Ross Brawn und Michael Schumacher © dpa, David Ebener, ebe nic sup tmk

Ross Brawn macht Schumi-Fans Hoffnung

Drei Jahre nach seinem schweren Ski-Unfall, ist kaum etwas über den Gesundheitszustand von Michael Schumacher bekannt. Doch der ehemalige Ferrari-Boss Ross Brawn macht Fans nun Hoffnung.

"Es gibt er­mu­ti­gen­de Zeichen", sagt er jetzt im Interview mit dem britischen Sender BBC. "Und wir beten alle jeden Tag, dass wir mehr davon sehen." Mehr könne er dazu allerdings nicht sagen: "Die Fa­mi­lie hat ent­schie­den, Micha­els Ge­ne­sung im Pri­va­ten statt­fin­den zu las­sen und das muss ich re­spek­tie­ren. Es ist also schwer, mehr dazu zu sagen."

In der Vergangenheit wurde viel über Michaels Gesundheitzustand spekuliert. "Der Großteil davon stimmt einfach nicht", stellt Brawn klar. "Wir kön­nen nur jeden Tag hof­fen und beten, dass wir wei­ter Fort­schrit­te sehen wer­den. Damit wir Micha­el eines Tages er­holt von sei­nen schreck­li­chen Ver­let­zun­gen sehen kön­nen.“

Am 29. Dezember 2013 erlitt der Formel-1-Weltmeister bei einem Ski-Unfall ein Schädel-Hirn-Trauma. Sein Zustand war lange kritisch. Im Juni 2014 erwachte Michael Schumacher aus dem Koma und begann nach Angaben seiner Managerin Sabine Kehm "eine lange Phase der Rehabilitation".