Ross Antony: "Meine Mutter hat mir gesagt: 'Ich glaube, du bist schwul.'"

Ross Antony über seine Homosexualität
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Ross Antony über seine Homosexualität

Private Liebe

Für Ross Antony (45) stellte sich niemals die Frage, wie er sein Coming-Out seinem Umfeld vermittelt. Vielmehr merkten Freunde und Verwandte von alleine, dass der Brite sich zu Männern hingezogen fühlt - und hatten damit nie ein Problem. Dennoch lebt er die Liebe zu seinem Ehemann Paul Reeves (45) sehr privat. In welchen Momenten er seinem Schatz zeigt, wie sehr er ihn liebt und warum er ihn nicht in der Öffentlichkeit küsst, erfahren Sie im Video.

"Und das ist auch nicht schlimm"

Die Frage der sexuellen Orientierung hat Ross Antony ganz entspannt seinem Unterbewusstsein überlassen: Bei ihm war das Coming-Out so etwas wie Traumsache. Er stellte sich nämlich der ganz einfachen Frage: "Ok, warum träume ich nicht von Frauen, sondern von Männern?" Auch sein Umfeld bemerkte, dass Ross sich mehr für das männliche, als das weibliche Geschlecht interessieren würde - und hatte damit überhaupt kein Problem: "Meine Mutter hat mir gesagt: 'Ich glaube, du bist schwul, Ross. Und das ist auch nicht schlimm.'"

Er selbst habe seine Sexualität niemals in der Öffentlichkeit thematisiert - geschweige denn ein großes Coming-Out gehabt. Er ist schwul und das ist schließlich nichts besonderes. Medial wurde es jedoch von seinen Fans thematisiert - sein öffentliches Coming-Out haben sie also quasi für ihn übernommen.

Coming-Out? „Die Zeit kommt, wenn sie kommt."

Ähnlich sieht es der Sänger mit dem richtigen Zeitpunkt, sich selbst zu outen: „Die Zeit kommt, wenn sie kommt. Du musst dich nicht damit beschäftigen. Einfach das Leben leben und wenn die Person denkt, es ist jetzt der richtige Zeitpunkt, dann oute dich." Immerhin haben wir 2019 und ähnlich wie bei sich selbst, sei das Outing kein großes Thema mehr. Für ihn sei es beispielsweise überhaupt nicht interessant, wer sich outen würde.