Rosenkrieg mit Amber Heard: Johnny Depp will seine Unschuld beweisen

Jetzt will Johnny Depp für Klarheit sorgen

Der Rosenkrieg zwischen Johnny Depp (55) und Amber Heard (32) geht in die nächste Runde. Zwei Jahre, nachdem die Ehe des einstigen Hollywood-Traumpaares offiziell geschieden worden ist und eigentlich langsam Ruhe eingekehrt sein sollte, manövriert sich der "Fluch der Karibik"-Star wieder in die Schlagzeilen. Mit neuen Dokumenten will er jetzt beweisen, dass an den Missbrauchs- und Prügelvorwürfen seiner Ex absolut nichts dran ist.

Alles nur gelogen?

Am 21. Mai 2016 soll ein Streitgespräch zwischen Johnny und seiner damaligen Noch-Ehefrau so heftig eskaliert sein, dass der Schauspieler völlig die Kontrolle verlor. Unter anderem soll er ein Telefon nach Amber geworfen und handgreiflich geworden sein - so zumindest wird der Vorfall in einem "The Sun"-Artikel beschrieben. Der 55-Jährige, der in den Zeilen sogar als "Frauenschläger" betitelt wird, geht aktuell gerichtlich gegen die Berichterstattung vor und will beweisen, dass nichts davon der Wahrheit entspricht.

Einer seiner Anwälte meldete sich jetzt gegenüber "TMZ" zu Wort und klärte auf: "Dutzende Videodateien von Sicherheitskameras des Eastern Columbia Buildings, die wir kürzlich gesichtet haben, sowie die vielen neuen eidesstattliche Aussagen von Augenzeugen und jene aus dem Jahr 2016 lassen keinen Zweifel daran, dass Amber Heard bei den Missbrauchsvorwürfen, die die öffentliche Diffamierung unseres Mandanten durch "The Sun" untermauern, gelogen hat."

Hat Johnny Depp seine Ex mit einem Glas attackiert?

Die Schauspielerin hat demnach gefälschte oder völlig aus dem Zusammenhang gerissene Fotoaufnahmen als Beweismittel vor Gericht vorgelegt, mit denen sie eigentlich bekräftigen wollte, dass Johnny sie mit einem Glas attackiert habe. Auf den Bildern zu sehen waren unter anderem Scherben im Haus und Verletzungen in ihrem Gesicht. Experten, die bereits kurz nach dem Tatzeitpunkt zur Indiziensuche vor Ort waren, wollen den Dokumenten zufolge damals allerdings weder Glas im Haus noch rote Male auf Ambers Haut entdeckt haben. Auch die Polizisten, die am 21. Mai den Notruf entgegen genommen haben, konnten keinerlei Veränderungen in ihrem Gesicht feststellen. Kamera-Aufnahmen bestätigen die Aussagen.