Robin Wright steht zu 'House of Cards'

Robin Wright steht zu 'House of Cards'
Robin Wright © BANG Showbiz

Robin Wright hatte keine Hemmungen, in der finalen Staffel von 'House of Cards' mitzuspielen.

Die 52-jährige Schauspielerin hat verraten, dass sie keine Bedenken bezüglich der Dreharbeiten der letzten Staffel der Serie hatte, nachdem Kevin Spacey, der zuvor den früheren Präsidenten Francis Underwood verkörperte, vom Studio wegen der Vorwürfe sexueller Belästigung gefeuert worden war. Wright, die die Rolle der Claire Underwood, Francis' Frau, spielt, erklärte gegenüber 'Entertainment Tonight': "Da gab es kein Zögern. Wir wollten diese Serie so beenden, wie es immer für die Fans vorgesehen war und was genauso wichtig war, wir hätten über 600 Leuten den Arbeitsplatz weggenommen. Also war es nur fair, sie mit der Sicherheit zu beenden, die sie erwartet hatten."

Der letzte Tag am Set ist ein besonders emotionales Erlebnis für die 'Forrest Gump'-Darstellerin gewesen, die in der Serie neben Constance Zimmer, Greg Kinnear, Patricia Clarkson, Boris McGiver und Michael Kelly zu sehen ist. Sie berichtete: "Es war bittersüß, viele Tränen und niemand wollte gehen. Wir hingen bis circa 3 Uhr morgens im Oval Office ab, tanzend."

Zuvor hatte Robin Wright die Meinung geäußert, ihr Kollege Kevin Spacey verdiene eine "zweite Chance", aber dennoch beendete Netflix jegliche geschäftliche Beziehungen zu dem Schauspieler, der sich bei seinem Kollegen Anthony Rapp für sexuelle Avancen entschuldigt hatte, die er ihm angeblich 1986 in betrunkenem Zustand gemacht hatte. Der 'American Beauty'-Darsteller selbst hatte allerdings erklärt, sich nicht an besagten Vorfall erinnern zu können.

BANG Showbiz