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Robert Pattison säuft und masturbiert wie ein Wilder im Arthouse-Hit „Der Leuchtturm“

Robert Pattinson geht steil in „Der Leuchtturm“
01:21 Min

Robert Pattinson geht steil in „Der Leuchtturm“

von Mireilla Zirpins

Der Ex-„Twilight“-Schönling hat’s endgültig geschafft: Robert Pattinson (33) ist demnächst der neue „Batman“. Die zahlreichen Zweifler, die eine Petition starteten, um das zu verhindern, sollten sich „Der Leuchtturm“ von Regie-Shooting-Stars Robert Eggers („The Witch“) ansehen. Da hat Robert Pattinson nicht nur einen Schnauzbart und steigert sich richtig rein in eine wilde Masturbationsszene. Er lässt sich vor allem vom kraftvoll agierenden Klasse-Schauspieler Willem Dafoe nicht an die Wand spielen. Was die zwei da so machen, zeigt unser Video.

Vom „Twilight“-Beau zum Charakterschauspieler

Vor allem aber beweist Robert Pattinson, dass er es ernst meinte, als er sich initiativ beim Regisseur bewarb und eine Mainstream-Rolle mit der Begründung ablehnte, er wolle lieber was Verrücktes machen. Hat geklappt – und war so zu Beginn seiner Karriere nicht abzusehen.

Als Cedric Diggory hatte er mit 19 nur einen „Harry Potter“-Film lang das Vergnügen in Hogwarts. Als glitzernder Vampir Edward war er in den „Twilight“-Filmen eher blutleer – aber spätestens da ein Mädchenschwarm. Die Leute litten mit ihm, als ihn seine Freundin und „Twilight“-Kollegin mit einem älteren Regisseur betrog und später dann Frauen zu daten begann. Doch während man sich fragt, was Robert Pattinsons „Twilight“-Co-Star Taylor Lautner heute macht, ist Robert Pattinson Everybody’s Darling - wenn man von den Hardcore-Hatern wegen Batman mal absieht. 

Gelungenes Schauspielduell mit Willem Dafoe

Und wer ihn mal interviewt hat, weiß, dass er auch noch ein bescheidener Kerl mit gutem Humor ist. Dazu passt, dass er jetzt freimütig dem Magazin „Esquire“ erzählte, dass Regisseur Robert Eggers bei den ersten Proben total genervt war vom apathischen Pattinson, der seine Rollen lieber vor laufender Kamera entwickelt. Da gönnt man ihm gern, dass er karrieretechnisch alles richtig gemacht hat (David Cronenbergs „Cosmospolis“ und „Maps To The Stars“, Anton Corbijns „Life“, James Grays „Die versunkene Stadt Z“, „Good Time“ von den Safdie-Brüdern und Claire Denis‘ „High Life“). Und zeigt nun allen in „Der Leuchtturm“, was er draufhat.

Er und Willem Dafoe spielen zwei etwas schlichte Leuchtturmwärter, die gemeinsam für Licht sorgen sollen auf einer einsamen Insel in der Brandung vor Neuengland. Doch bald gibt's Streit, weil der Ältere das Licht allein hüten will und den Jungsspund die ganze Drecksarbeit machen läst. Und als sie dann länger bleiben müssen als geplant, setzt der Wahnsinn ein, während draußen die tosende See gegen die Felsen schlägt. Ein vielschichtiges und intensives Drama mit tollen Schauspielleistungen und expressiven Bildern - im außergewöhnlichen Bildformat 1,19:1, also fast quadratisch.