Robert De Niro über Donald Trump: "Er ist schlimmer, als ich gedacht hatte"

Robert De Niro: Trump ist doch krank im Kopf
Robert De Niro greift Trump an © FayesVision/WENN.com, WENN

Schauspieler Robert De Niro hat mit seiner Kritik an US-Präsident Donald Trump nicht hinterm Berg gehalten und ihn als Gangster bezeichnet.

Robert De Niro (76) hatte eine seiner bekanntesten Rollen in Martin Scorseses Mafia-Epos 'Goodfellas' eingenommen. Doch die wahren Gangster sitzen für Robert nun in der Regierung. Ein großer Fan des aktuellen US-Präsidenten Donald Trump war er nie, und daran hat sich auch nichts geändert.

Schlimmer geht immer

In einem Interview mit 'CNN' am Sonntag (29. September) hat sich der Darsteller erneut über Trump und das gegen ihn von den Demokraten nun angestrebte Amtsenthebungsverfahren geäußert. Ob der Politiker tatsächlich aus dem Amt scheiden wird, sei dabei aber keinesfalls sicher, so Robert, denn Trump werde schon einen Weg finden, im Weißen Haus kleben zu bleiben: "Er wird sagen, das ist alles geschmiert, alles falsch. Dieser Typ hat alles getan, was man nur tun kann, und das viel schlimmer als ich es jemals für möglich gehalten hatte. An dem Tag nach seiner Amtseinführung habe ich gedacht: 'Gebt ihm eine Chance. Man kann ja nie wissen.' Er ist aber schlimmer, als ich gedacht hatte."

Robert De Niro hat ein Problem

Und was genau ist das Problem, das Robert De Niro mit Donald Trump hat? "Ich weiß es nicht … Ich halte ihn auf eine gewisse Art ja für verrückt. Ein Teil von ihm ist einfach nur verrückt. Wahrscheinlich auch medizinisch. Als ich gesehen habe, wie er vor dem Helikopter stand, geschwitzt und darauf gewartet hat, irgendwo hin zu gehen, habe ich gedacht: 'Dieser Typ weiß nicht einmal, was er tut. Er sollte zumindest jemanden nach einem Taschentuch fragen und sich das Gesicht abtrocknen.' Wir sind an einem Punkt angekommen, an dem dieser Typ wie ein Gangster ist. Er ist einfach hingegangen und hat Sachen gesagt, Sachen gemacht … und wir sagen dann immer wieder: 'Das ist furchtbar'. Der macht aber einfach weiter, ohne aufgehalten zu werden. Wir müssen ihn loswerden. Dieser Typ sollte nicht Präsident sein. Fertig."

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