Rihannas Unterwäsche-Marke: Vorwürfe wegen irreführender Vermarktung

Rihannas Unterwäsche-Marke: Vorwürfe wegen irreführender Vermarktung
Rihanna ist erfolgreich im Unterwäsche-Geschäft tätig © Keith Mayhew/Cover Images, WENN

Haben sich der Vertreiber von Rihannas Edel-Unterwäsche Savage X Fenty zu unlauteren Marketing-Methoden hinreißen lassen? Eine Behörde in Kalifornien soll eine Beschwerde über die die Lingerie-Linie der Sängerin erhalten haben.

Rihanna (31) hat viele Talente. Neben einer internationalen Musikkarriere hat die Sängerin ('Umbrella') sich mittlerweile auch noch erfolgreich ein zweites Standbein im Modebereich aufgebaut. Besonders ihre Lingerie-Kollektionen verkaufen sich wie geschnitten Brot.

Hat Rihannas Label Kunden in die Irre geführt?

Doch genau die sind jetzt ins Visier von Werbekritikern geraten, denn die Handelskommission und das Büro der Staatsanwaltschaft von Santa Cruz County haben offensichtlich Post bekommen, in der die gemeinnützige Gruppe Truth In Advertising (Wahrheit in der Werbung) Vorwürfe gegen Rihannas Label Savage X Fenty erhebt. Angeblich würde die Unterwäsche mit dem Versprechen von großzügigen Rabatten beworben. Zu diesen Rabatten haben aber nur solche Kunden Zugang, die sich für ein VIP-Abo entscheiden — das kostet allerdings 49,95 Dollar im Monat, umgerechnet rund 46 Euro.

Schon wird man Mitglied...

Ein Sprecher für Truth In Advertising (kurz TINA) erklärte, warum die Verbraucherschützer daran Anstoß nehmen. "Die Kunden nehmen automatisch an einer Mitgliedschaft teil, dabei werden sie nicht ausdrücklich auf die Geschäftsbedingungen hingewiesen." Diese Mitgliedschaft muss zwar nicht zwingend abgeschlossen werden, doch wenn die potenziellen Kunden diese nicht aktiv ausschalten, tappen sie in die Abo-Falle. Die Information, wie man diese Mitgliedschaft deaktiviert, sei nicht ausreichend prominent auf der Website platziert. Emma Tully, die als Sprecherin für Savage X Fenty mit dem Fall befasst ist, wies in einem Statement jegliche Vorwürfe von sich, dass Kunden absichtlich in die Irre geführt werden. Ob Rihanna selbst vorab über diese Art der Abo-Vermarktung informiert wurde, ist nicht bekannt.

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