Rihanna: Umgang mit Immigranten in den USA ist „verstörend“

Rihanna: Was in Amerika passiert, ist verstörend
Rihanna schweigt nicht länger © Lia Toby/WENN.com, WENN

Sängerin Rihanna hat die Immigrationspolitik des aktuellen US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump öffentlich kritisiert.

Rihanna (31) stammt aus Barbados, lebt die meiste Zeit des Jahres über aber in den USA. Mit Schrecken muss sie mitansehen, wie die US-amerikanische Regierung Immigranten behandelt.

Rihanna: Die Stille ist vorbei

Im Rahmen der diesjährigen BET Awards überreichte Rihanna ihrer Kollegin Mary J. Blige (48) am Sonntag 23. Juni den Preis für das Lebenswerk. Ihre Lobrede nutzte Rihanna als Huldigung von Marys Talent. Hinter der Bühne klagte sie Donald Trumps Regierung an, die Familien auseinanderreißt. Denn wer versucht, ohne Aufenthaltsgenehmigung von Mexiko in die USA einzuwandern, wird an der Grenze getrennt, Kinder werden nicht selten einfach weggesperrt.

Für Rihanna ist es nun an der Zeit, den Mund aufzumachen, wie sie gegenüber 'The Root' erklärte: "Du musst so laut sein, wie du nur kannst, wenn es um Situationen geht, die so verstörend sind wie das, was gerade in Amerika mit den Immigranten passiert."

Hört uns zu!

Am Wochenende teilte sie auf Instagram ein Bild von sich, auf dem sie ein T-Shirt ihrer Fenty-Linie hoch hielt, auf dem das Wort 'Immigrant' stand. Sie sei stolz, eine Einwanderin zu sein. Im Gespräch mit 'The Root' führt Rihanna weiter aus:

"Du musst ein so großes Bewusstsein wie möglich dafür schaffen. Nicht nur das. Als Nation müssen wir unsere Köpfe zusammen tun und unsere Stimmen erheben und so laut sein wie nur möglich. Nur auf diese Weise werden Politiker und die Regierung auch zuhören. Sie müssen spüren, dass das gesamte Land so besorgt ist, wie die Sache besorgend ist." Ob Donald Trump Rihanna zuhören wird?

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