Nostalgie-Fans, aufgepasst!

Revival: Jugendmagazin "Pop Rocky" ist zurück!

01.10.2021, Berlin: Christian Kallenberg, Medienunternehmer, hält in seinem Büro die neue Ausgabe der Zeitschrift "Pop Rocky" (l) neben einer alten Ausgabe in der Hand. Die Zeitschrift wurde 1998 eingestellt und wird am 07.10.2021 mit einer Sonderaus
Jugendmagazin «Pop Rocky» kommt zurück © dpa, Fabian Sommer, som

Ab Donnerstag gibt es "Pop Rocky" wieder

Nostalgie-Fans, aufgepasst! Eine alte Marke ist zurück auf dem Zeitschriftenmarkt: Christian Kallenberg (44) bringt das Jugendmagazin „Pop Rocky“ zurück! Das Magazin, dass in den 1980er und 1990er Jahren verkauft wurde, soll nun ab Donnerstag wieder in den Zeitschriftenregalen zu finden sein – zumindest für eine Ausgabe.

„Wir wollen uns in der Zeit 1980er und 1990er Jahre bewegen"

Obwohl Ende der 1998er Jahre nach rund 20 Jahren Schluss war mit „Pop Rocky“ ist die Zeitschrift nun doch wieder in aller Munde. „Wir wollen uns in der Zeit 1980er und 1990er Jahre bewegen. Ich glaube, das spricht die Zielgruppe an, die das damals gekauft hat. Die jungen Leute können mit der Marke nichts mehr anfangen“, sagte Chefredakteur und Herausgeber Christian Kallenberg . „Zudem gibt es schon die ‘Bravo’ - da müssen wir uns nicht hinstellen und versuchen, bei der jungen Zielgruppe zu punkten.“

In dem Magazin geht es zum Beispiel um die Top-Filme in den 80ern, es gibt ein Quiz und der frühere Moderator der Musik-Kultsendung „Formel eins“, Peter Illmann, schreibt über die Neue Deutsche Welle.

Auf dem Titel des Magazins ist die Popsängerin Kim Wilde zu sehen, bei einer zweiten Variante Dieter Hallervorden. Wie früher hat das Magazin viele Poster im Innenteil - von Indiana Jones über Madonna bis zum früheren Torhüter Toni Schumacher. In der Sonderausgabe wird auch ein Poster von Bud Spencer zu finden sein.

Ob es weitere Ausgaben von „Pop Rocky“ geben wird, ist noch unklar. Kallenberg, der über mehrere Jahre auch Chefredakteur der Neuauflage der Kinderzeitschrift „Yps“ war, sagte: „Es hängt jetzt ein bisschen davon ab, wie gut diese erste Ausgabe läuft. Der Plan ist: Wenn das halbwegs funktioniert, dass wir dann ein- maximal zweimal im Jahr weitere Spezials machen.“ (dpa/rla)