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Reese Witherspoon: Sprachlos ob der Waffengewalt

Reese Witherspoon: Sprachlos ob der Waffengewalt
Reese Witherspoon will nicht mehr zusehen © Patricia Schlein/WENN.com, WENN

Schauspielerin Reese Witherspoon hat sich erschüttert gezeigt nachdem in kurzer Folge zwei Tragödien durch Waffengewalt herbeigeführt worden waren.

Reese Witherspoon (43) ist nur eine von zahlreichen Promis, die der Waffengewalt in den USA nicht länger zusehen wollen. Attentate und Massaker, die von US-Amerikanern mit Schusswaffen ausgeübt werden, sind nichts Neues, doch der Gipfel war für Reese nun am Sonntagmorgen 4. August erreicht, als ein Mann in Dayton, Ohio, neun Menschen erschoss. Erst einen Tag zuvor waren 20 Personen in El Paso, Texas, durch einen Mann mit einer Schusswaffe umgebracht worden.

Was zu viel ist, ist zu viel

29 Opfer in weniger als 24 Stunden sind zu viel. Deshalb will Reese jetzt nicht länger zusehen oder nur gute Worte predigen, sondern auch handeln. Auf Twitter schrieb die Darstellerin deshalb: "Bin mit der Nachricht der Schießerei in Dayton aufgewacht. Dieser sinnlose Verlust des Lebens ist unerträglich. Wann werden unsere Repräsentanten den Menschen in diesem Land ein vernünftiges Waffengesetz verabschieden, das wir alle verlangen? Ich rufe jetzt meinen Repräsentanten im Kongress an." Der Kongress tagt nicht, die Politiker befinden sich im Urlaub.

Tut endlich was!

Auch John Legend (38) zeigte sich zutiefst erschüttert, vor allem aber auch wütend über das, was sich innerhalb von 24 Stunden an dem Wochenende zugetragen hatte: "Mein Herz weint für die Menschen in El Paso und Dayton. Unsere Nation durchlebt diese Traumata viel zu oft, und unsere Anführer müssen jetzt dringend etwas tun: Räumt diese Waffen des Krieges von der Straße und bekämpft diese teuflische Ideologie des weißen Nationalismus, der so viele dieser Terroristen inspiriert." Zugleich beschuldigte John Legend US-Präsident Donald Trump (73), dessen Rhetorik habe Hass gegenüber Mexikanern und anderen Ausländern geschürt, der wiederum zu den Taten in El Paso und Dayton beigetragen habe. Auch Cardi B (26), Rihanna (31) und Sarah Silverman (48) zeigten sich auf Social Media fassungslos.

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