Reese Witherspoon: Jahrelanger Kampf mit Depressionen

Reese Witherspoon
Reese Witherspoon leidet seit Jahren an Depressionen © ENT / SplashNews.com

Reese Witherspoon spricht über ihre Depressionen

Ungewöhnlich offene Worte von Reese Witherspoon (44)! Die Schauspielerin hat jetzt erstmals über ihren jahrelangen Kampf mit Depressionen gesprochen. Vor allem nach der Geburt ihrer Tochter Ava (heute 20) verschlimmerte sich ihre psychische Gesundheit. 

„Meine Ängste haben sich als Depression manifestiert"

Schon seit ihrer Jugendzeit leidet Reese Witherspoon an Depressionen. Ihre erste Therapie machte sie bereits mit 16 Jahren, wie sie im Podcast "I Weigh" von Jameela Jamil (34) erzählt: „Ich hatte definitiv Angstzustände, meine Ängste haben sich als Depression manifestiert, sodass ich wirklich depressiv wurde. Mein Gehirn war wie ein Hamster auf einem Rad und ich konnte nicht runter. Ich lebe damit schon mein ganzes Leben." 

Nach der Geburt ihres ersten Kindes 1999 sei die Krankheit am schlimmsten gewesen. Damals sei sie „komplett außer Kontrolle" gewesen und habe Wochenbett-Depressionen bekommen, so Reese. „Ich war gerade 23 Jahre alt, als ich mein erstes Baby bekommen habe, und niemand hat mir erklärt, dass, wenn du ein Baby vom Stillen entwöhnst, deine Hormone in den Keller fallen. Ich habe mich depressiver gefühlt, als jemals zuvor in meinem Leben. Es war beängstigend", erzählt der Hollywood-Star weiter. Es wurde so schlimm, dass Reese „starke Medikamente" nehmen musste, weil sie „nicht mehr gerade denken konnte".

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Reese möchte anderen Frauen Mut machen

Die 44-Jährige ist heute dreifache Mutter. Tochter Ava (20) und Sohn Deacon (16) stammen aus der Ehe mit Kollege Ryan Phillippe. Mit ihrem zweiten Ehemann Jim Toth bekam sie Söhnchen Tennessee (7). Bei jeder Geburt sei die Erfahrung anders gewesen, sagt Reese. Während sie bei einem ihrer Söhne auch unter Depressionen litt, zeigte sie nach der Geburt des anderen Kindes keinerlei Anzeichen einer Wochenbettdepression. 

Mit ihrer Offenheit möchte Reese anderen Frauen und besonders jungen Müttern Mut machen: „Hormone sind so wenig erforscht und werden nicht verstanden. Ich habe mich immer wieder an meine Ärzte gewandt, um Antworten zu erhalten. Es gibt einfach nicht genug Forschung darüber, was mit dem Körper von Frauen passiert und welche hormonellen Veränderungen wir nicht so ernst genommen haben, wie wir es hätten tun sollen."