Rea Garvey: Gespaltene Meinung zu Bambi-Auftritt

Rea Garvey: Gespaltene Meinung zu Bambi-Auftritt
Rea Garvey hat aus dem Herzen gesprochen © WENN.com, WENN

Sänger Rea Garvey hat das Publikum gespalten, denn sein Auftritt beim Bambi berührte so sehr wie er irritierte.

Rea Garvey (46) ist ein echter Publikumsliebling. Als er gebeten wurde, bei der Bambi-Verleihung in Baden-Baden eine Laudatio auf seine geschätzte Kollegin Sarah Connor (39) zu halten, zeigten sich allerdings einige Zuschauer überrascht von der vorher scheinbar nicht geprobten Rede.

Von A nach B gesprungen

Die war dann gleich so charmant wie unbeholfen. Ausgezeichnet wurde Sarah in der Kategorie Musik national, und mit Rea gingen die Emotionen durch, wie gleich in seinen ersten Sätzen deutlich wurde: "Erstens muss ich sagen, dass ich hoffe, dass die Menschen zu Hause spüren können, was wir hier drin spüren. So viel Liebe und so viele tolle Menschen, die Preise bekommen haben. Spürt ihr die Liebe?!" Anschließend bezog sich Rea auf die vorhergehende Dankesrede des Comedians Chris Tall (28), der mehrmals das Wort Penis untergebracht hatte. Darum habe Rea mit Chris gewettet, so der Musiker – um eben jenes Wort, um 50 Euro: "Aber 50 Euro komplett. Nicht jedesmal, wenn er es gesagt hat."

Gemischte Kritik für Rea Garvey

Erst danach bezog sich Rea auf seine Kollegin Sarah Connor, die den Bambi in Empfang nehmen sollte und die für ihn "die beste Sängerin Deutschlands" sei. Fast konnte er die Tränen nicht zurückhalten, als er sich daran erinnerte, wie er einst bei einem Konzert neben Sarahs Tochter saß: "Wenn Liebe eine Medizin ist, dann ist Musik die Sprache der Liebe." Vor allem dieser Satz erschloss sich nicht jedem Zuschauer, wie bei einem kurzen Blick auf Twitter deutlich wird. So schreibt eine Nutzerin: "Rea Garvey spricht zwar besser Deutsch als Oettinger, aber ich versteh trotzdem nicht, was er will." So sehen das auch andere. Berührend fanden die meisten seinen Auftritt dann aber doch.

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