Rapperin Schwesta Ewa schockt mit Autobiografie: Prügel, Flucht und Prostitution

Rapperin Schwesta Ewa: Schockierende Details in ihrer Autobiografie
Schwesta Ewa hat ein hartes Leben hinter sich © AEDT/WENN.com, WENN

Ihre Vergangenheit hat sie eingeholt

Schwesta Ewa (35) hat lange Zeit in der Untersuchungshaft gesessen, muss demnächst eine Haftstrafe wegen Steuerhinterziehung und Körperverletzung antreten. Doch die Zeit der erzwungenen Reflektion während ihres Prozesses hat die Rapperin gut genutzt: Sie schrieb in der U-Haft ihre Autobiografie 'Enthüllungen — Das Leben f•••t am härtesten'.

Klau-Touren mit Mama

Wie zu erwarten, ist das Buch, das am 21. August erscheinen soll, keine leichte Lektüre, wie die Veröffentlichung von Vorab-Passagen in 'Bild' zeigt. Der Star beschreibt die Flucht aus Polen vor der Familie seines Vaters als sie noch klein war. Gemeinsam mit ihrer Mutter ging das Mädchen auf Klau-Touren: "Meine Mutter zeigte mit dem Finger auf …Gegenstände... ich nahm die Sachen und steckte sie in meine Jackentasche." Ständig wurde Klein-Ewa geprügelt: "Bei uns gab es drei Varianten von Mama-Prügelstrafe. Bambusstock-Prügel, Ledergürtel-Prügel und Kabel-Prügel. Je nachdem, wie schwer mein Vergehen war, kamen die unterschiedlichen Instrumente zum Einsatz."

Schwesta Ewa wollte Markenklamotten und eine Rolex

Mit gerade einmal sieben Jahren wird Ewa vergewaltigt, mit 16 rutscht sie beim Kellnern in einer Hafenkneipe ins Rotlichtmilieu ab. Die Musikerin erinnert sich, wie die Prostituierten sie beeindruckten: "Sie kamen mit Pelzen und Markenklamotten, sie parkten Ferraris vor der Tür und trugen Rolex- Uhren am Handgelenk. Sie schmissen mit dem Geld nur so um sich." Das wollte Ewa auch, stieg in die Szene ein. Als sich später der erste Erfolg als Rapperin einstellt, wollen andere Mädchen für sie arbeiten: "Und plötzlich war ich Zuhälterin." Eins steht fest: Das Buch ist keine leichte Kost. Ob es ein Erfolg wird, muss sich Schwesta Ewa aber wahrscheinlich vom Gefängnis aus anschauen. Die Rapperin hofft, in einem Mutter-Kind-Gefängnis unterzukommen.

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