Rapper Haftbefehl: Hat er sich selbst ins Bein geschossen?

Der Rapper Aykut Anhan alias Haftbefehl. Foto: Paul Zinken
Haftbefehl soll sich selbst verletzt haben © DPA

Tat passierte offenbar unter Drogen- und Alkoholeinfluss

Rapper Haftbefehl ist nach hr-Informationen mit einer Schussverletzung ins Klinikum Darmstadt eingeliefert worden. Der 34-Jährige soll sich die Wunde offenbar selbst zugefügt haben. Er werde nun stationär behandelt. 

Wie konnte das denn passieren?

Rapper Haftbefehl, der mit bürgerlichem Namen Aykut Anhan heißt, soll sich nach einem Aufenthalt im Frankfurter Bahnhofsviertel selbst ins Bein geschossen haben. Die Tat passierte offenbar unter Drogen- und Alkoholeinfluss.

Ins Krankenhaus sei er dann allerdings erst in Darmstadt gegangen – über 30 Kilometer entfernt.

Staatsanwaltschaft Darmstadt und Polizeipräsidium Südhessen dazu:

„Am Donnerstagnachmittag (16.7.2020) gegen 16 Uhr wurde ein Mann mit einer Schussverletzung im Bein in einem Darmstädter Krankenhaus vorstellig. Der 34-Jährige zeigte sich gegenüber den verständigten Polizeibeamten äußerst unkooperativ. Die Ermittlungen wie und wo es zu der Verletzung kam, dauern derzeit an. In diesem Zusammenhang wurde in den Abendstunden auch die Meldeanschrift des Mannes und eine Bar im Landkreis Darmstadt-Dieburg durchsucht. Hierbei konnten keine Beweismittel gefunden werden, die zur Klärung des Sachverhalts beitragen.“