Ralph Fiennes: Lieber Tänzer als Schauspieler

Ralph Fiennes: Lieber Tänzer als Schauspieler
Ralph Fiennes © BANG Showbiz

Ralph Fiennes wollte lieber einen Tänzer in der Hauptrolle seines Films 'The White Crow' als einen Schauspieler.

Der 56-jährige Schauspieler inszenierte und produzierte den Film 'The White Crow', in dem es um den russischen Tänzer Rudolf Nureyew (Sergei Polunin) geht, der von Geheimagenten des KGB beobachtet wird und schließlich nach Westen flieht. Der Regisseur entschied sich lieber für einen echten Balletttänzer in der Hauptrolle als einen Schauspieler. Für letzteren hätte man nämlich einen Body-Double gebraucht, was finanziell und zeitlich an die Grenzen des Films gegangen wäre. In einem Interview mit der Website 'HeyUGuys' erklärte der 'Harry Potter'-Star: "Ich glaube, Balletttänzer haben eine sehr besondere Art, sich zu bewegen. Natürlich gibt es die Möglichkeit, einen Schauspieler zu casten, aber dann bräuchte man ein Double für die Tanzszenen, es sei denn, der Schauspieler wäre zufällig auch noch ein großartiger Balletttänzer. Ich dachte, wenn ich einen Tänzer habe, könnte ich sicher sein, dass wir die Dreharbeiten innerhalb der vorgegebenen Zeit fertig stellen können [...]. Finanziell war es knapp, daher war die Zeit für die Dreharbeiten ebenfalls knapp. Mit einem Tänzer kann ich einfach die Szenen drehen und muss mir nicht Gedanken machen, jemand anderen ebenfalls zu filmen."

Die Entscheidung, einen Tänzer anstatt einen Schauspieler für den Part gecastet zu haben, und damit auf ein Double zu verzichten, war in den Augen des Hollywood-Darstellers eine der besten Entscheidungen überhaupt: "Ich dachte, dass es Sinn machen würde, weil es ein großartiger Tänzer war, daher braucht man jemand, der an der Bar sitzen kann und seine Aufwärmungsübungen macht und wir dabei sein Gesicht und seine Füße und Beine mitverfolgen können. Das fühlte sich einfach ideal an."

BANG Showbiz