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R. Kelly: Seine Ex will sich das Reden nicht verbieten lassen

R. Kelly: Seine Ex will sich das Reden nicht verbieten lassen
R. Kelly macht immer wieder Negativschlagzeilen © WENN.com, WENN

Rapper R. Kelly wollte erreichen, dass sich seine ehemalige Ehefrau nicht weiter öffentlich über ihn äußert. Da scheint er sich aber mit der Falschen angelegt zu haben.

R. Kelly (52, 'Ignition') hatte kürzlich Klage gegen seine Ex-Frau Andrea Kelly (45) eingereicht, die Mutter der drei gemeinsamen Kinder. Andrea soll mehrfach die Scheidungsvereinbarung verletzt und öffentlich über ihre Beziehung zu dem R&B-Star in Interviews und in ihrer Reality-Show 'Growing Up Hip Hop' gesprochen haben.

Schweig still

Den Gerichtsdokumenten zufolge versprachen R.Kelly und seine Ex-Frau, keine Details "ihres Privatlebens, ihrer Geschäftsaktivitäten, der Beziehung zueinander, ihrer Ehe oder der Umstände der Trennung" preiszugeben, als sie sich haben scheiden lassen. Jetzt behauptet der Musiker, Andrea habe diese Vereinbarung gebrochen, insbesondere in den vergangenen Monaten im Zuge der Streitigkeiten um die Unterhaltszahlungen für die Kinder. Das will sich Andrea Kelly aber nicht bieten lassen und hat mit Alison Motta eine Anwältin, die R. Kelly kurz nach Einreichen der Klage klare Grenzen aufgezeigt hat. Alison erwiderte nun, R. Kelly habe die Vereinbarung, auf deren Einhaltung er bei seiner Ex-Frau pocht, selber bereits 2012 gebrochen, als er seine Autobiografie ‘Soulacoaster: The Diary of Me’ veröffentlichte.

Hat R. Kelly eine Chance?

In einem Statement, das ‘TMZ’ vorliegt, erklärte die Anwältin diesbezüglich: "Robert R. Kelly hat sich jahrelang nicht an diese Vereinbarung gehalten, er hat sogar ein Buch geschrieben, das ‘Soulacoaster’ heißt und Details aus ihrem Eheleben und von ihrer Scheidung erzählt. Er hat diese Vereinbarung verletzt, will sie jetzt aber als Vergeltungsmittel gegen seine Ex-Frau benutzen, weil sie ihre Rechte vor Gericht wahrnehmen und ihn zwingen will, seinen Unterhaltszahlungen nachzukommen. Er kann sie nicht länger mit körperlicher Gewalt kontrollieren, also nutzt er jetzt andere Methoden der Kontrolle und Strafe, die aus der Ferne ausgeübt werden können." Wie der Rechtsstreit wohl weitergehen wird? Alison Motta hat gute Argumente.

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