Quentin Tarantino: 'Kill Bill 3' nicht ausgeschlossen

Quentin Tarantino: 'Kill Bill 3' nicht ausgeschlossen
Quentin Tarantino schließt 'Kill Bill 3' nicht aus © Adriana M. Barraza/WENN.com, WENN

Regisseur Quentin Tarantino spricht noch immer mit Schauspielerin Uma Thurman über einen möglichen dritten Teil der beliebten 'Kill Bill'-Saga.

Quentin Tarantino (56) will eigentlich nach seinem zehnten Film aufhören, Kinoabenteuer zu inszenieren. Doch momentan spielt er mit mehreren Ideen für neue Projekte, wie einem 'Star Trek'-Teil – und einem dritten Ableger von 'Kill Bill'.

Quentin Tarantino und seine Gedankenspiele

Im Podcast 'Happy Sad Confused' erklärte der Filmemacher, noch regelmäßig mit Uma Thurman (49) im Austausch zu sein, die in den Actionfilmen aus den Jahren 2003 und 2004 die Figur der Beatrix Kiddo/The Bride gespielt hatte:

"Ich und Uma haben uns erst kürzlich darüber unterhalten, um ehrlich zu sein. Ich bin nicht sicher, ob wir es wirklich machen werden, aber ich habe ein wenig darüber nachgedacht. Ich habe mich gefragt, was mit der Bride nach zehn, 15 Jahren passiert – und was mit ihrer Tochter geschieht."

Die Nachricht von einer möglichen erneuten Zusammenarbeit zwischen Quentin Tarantino und Uma Thurman mag als Überraschung kommen, denn erst vor einigen Monaten hatte Uma den Regisseur öffentlich angeprangert.

Uma vs Quentin

Uma hatte Quentin vorgeworfen, sie während eines Stunts für die Martial-Arts-Hommage 'Kill Bill' mit einem inszenierten Autounfall unnötigen Gefahren ausgesetzt zu haben. In Folge eines Crashs sei sie verletzt worden. Quentin hatte sich daraufhin entschuldigt, und Uma schien die Entschuldigung akzeptiert zu haben. Im Gespräch mit 'Entertainment Tonight' zeigte sie sich einer erneuten Zusammenarbeit gegenüber aufgeschlossen: "Ich verstehe ihn. Wenn er eine tolle Rolle für mich schreibt und wir beide uns darüber verständigen könnten, wäre das etwas anderes. Wir haben uns über die Jahre immer mal gestritten. Wenn du jemanden so lange kennst wie ich ihn… wir haben schließlich 25 Jahre lang zusammen gearbeitet. Ja, sicher, wir haben einige Tragödien erlebt. Aber du kannst diese Art der Geschichte und unser Vermächtnis nicht darauf reduzieren. All das wäre auf den Autounfall reduziert worden, wenn ich gestorben wäre."

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