Ungewöhnlich emotional

Prinz William teilt intime Erinnerung an seine Mutter Diana

Prinz William zeigte sich bei einem Interview ungewöhnlich emotional.
Prinz William zeigte sich bei einem Interview ungewöhnlich emotional. © dpa, Steve Parsons, rac sb

Prinz William gibt private Eindrücke

AC/DC für den Montagmorgen, Tina Turner als Erinnerung an seine Mutter Prinzessin Diana und Shakira für seine Kinder: Prinz William (39) hat einen Einblick in den Musikgeschmack seiner Familie gegeben und zeigte sich dabei ungewöhnlich emotional.

"Es fühlte sich wie ein echter Familien-Moment an"

Er denke noch heute bei Turners Hit „The Best“ an seine Mutter, erzählte der Queen-Enkel in einem Audio-Beitrag von Apple, der am Montag ausgestrahlt werden soll und aus dem die Nachrichtenagentur PA vorab zitierte.

Das Lied habe Diana oft laut beim Autofahren gesungen, wenn sie ihn und Bruder Prinz Harry in die Schule gefahren habe. „Auf dem Rücksitz zu sitzen und zu singen, fühlte sich wie ein echter Familienmoment an“, sagte William, dem laut mehreren britischen Medien dabei die Tränen gekommen sein sollen. „Meine Mutter saß laut singend am Steuer, und wir haben sogar manchmal den Security-Mann im Auto dazu bekommen mitzusingen.“ Wenn er das Lied heute höre, denke er an diese Fahrten und seine Mutter zurück. Diana kam 1997 bei einem Autounfall in Paris ums Leben.

Charlotte und George: Streit über Musikauswahl

Seine Kinder hätten die Freude an Musik geerbt, berichtete William. Tochter Charlotte (6) liebe derzeit „Waka Waka“ von Shakira. Dazu tanze sie in hübschen Kleidern oft mit dem kleineren Bruder Louis (3) durchs Haus. Morgens gebe es aber oft Streit zwischen Charlotte und dem ältesten Sohn George (8), wer die Musik auswählen dürfe. Mittlerweile dürften die beiden abwechselnd bestimmen.

Sein eigener Aufwach-Hit sei „Thunderstruck“ der australischen Hardrockband AC/DC, sagte William. Vor allem an Montagmorgenden gebe es nichts Besseres. „Es weckt dich auf, bringt dich für die Woche in die bestmögliche Stimmung und du hast das Gefühl, dass du es mit allem und jedem aufnehmen kannst.“ (dpa, jve)