Prinz William: So schmerzhaft war der tragische Tod seiner Mutter Diana

Prinz William hat mit 15 Jahren seine Mutter, Prinzessin Diana, verloren.
Prinz William hat mit 15 Jahren seine Mutter, Prinzessin Diana, verloren. © dpa, Martin Hunter, dc dr kde

So versuchte Prinz William mit dem Tod seiner Mutter umzugehen

Den Tod eines geliebten Menschen zu verarbeiten ist nie einfach. Besonders, wenn man noch ein Kind ist und in jungen Jahren die Mutter verliert. Prinz William war 15 Jahre alt, als seine Mutter, Prinzessin Diana, bei einem Autounfall ums Leben kam. In der BBC-Dokumentation „A Royal Team Talk: Tackling Mental Health“ spricht der mittlerweile 36-Jährige ganz offen darüber, wie er mit dem Verlust seiner Mutter umgegangen ist.

„Man spürt einen Schmerz wie keinen anderen“

Der Monat Mai ist der „Mental Health Month“ – und das Thema psychische Gesundheit ist besonders für die britischen Royals wichtig. Die Königsfamilie setzt sich in unterschiedlichsten Organisationen dafür ein, spricht offen darüber, trifft Betroffene und lenkt so mehr Aufmerksamkeit auf die leider oft als Tabuthema gehandelten Probleme, die viele Menschen betreffen.

So auch Prinz William selbst. Als gerade mal 15-Jähriger musste er mit dem schlimmsten Verlust seines Lebens klarkommen – dem Tod seiner Mutter. „Ich habe viel darüber nachgedacht und ich versuche zu verstehen, warum ich so fühle, wie ich fühle. Aber ich denke, wenn man sehr jung ist und einen solchen Verlust erleben muss – eigentlich immer, aber besonders in jungen Jahren – dann spürt man einen Schmerz wie keinen anderen“, so der dreifache Vater in der BBC-Doku.

„Es ist okay, über die Trauer zu sprechen“

Prinzessin Diana und Prinz Charles mit Baby William, aufgenommen 1983. Damals war Prinz William ein Jahr alt.
Prinzessin Diana und Prinz Charles mit Baby William, aufgenommen 1983. Damals war Prinz William ein Jahr alt. © dpa, UPI, rh wie

Er hoffe, dass mit dem Thema in Zukunft offener umgegangen werde. Denn, so die Begründung von Prinz William: „Wir sind keine Roboter.“

Das habe er besonders in Gesprächen mit Menschen erfahren, die ebenfalls einen schmerzhaften Verlust erleben mussten: „Wenn man mit diesen Leuten spricht, kann man es fast in ihren Augen sehen. Sie wollen darüber sprechen. Aber sie wollen, dass man das Thema zuerst anspricht, dass man signalisiert: ‚Es ist okay, über die Trauer zu sprechen.‘“

Auch sein Bruder, Prinz Harry, hatte nach der Geburt seines ersten Sohnes rührend über seine Mutter gesprochen und wie schwer der Verlust für ihn gewesen sei. 

Wie stolz Prinz Harry nach der Geburt seines Sohnes war, zeigt das Video

Prinz Harry nach der Geburt
01:33 Min Prinz Harry nach der Geburt