Diese Doppelmoral gefällt vielen nicht

Prinz William enttäuscht Fans: Warum verteidigt er Fußballspieler, aber nicht Meghan?

Herzogin Meghan und Prinz Harry mit Prinz William und Herzogin Kate
Hätte sich Prinz William mehr für seine Schwägerin Herzogin Meghan einsetzen sollen? © dpa, Victoria Jones, wal pat sab dul kde

Der Schuss ging wohl nach hinten los

So war das wohl nicht geplant! Prinz William (39) feuerte als leidenschaftlicher Fußball-Fan nicht nur England bei der EM im Stadion an, sondern machte sich nach dem Finale sogar für drei der Jungs stark. Nachdem die Nationalspieler Marcus Rashford, Jadon Sancho und Bukayo Saka nach dem missglückten Elfmeterschießen mit rassistischen Anfeindungen konfrontiert wurden, meldete sich der Royal mit einem eindringlichen Appell zu Wort. Gefeiert wurde er dafür aber nicht, im Gegenteil. Viele werfen ihm jetzt Doppelmoral vor und sind enttäuscht, dass er sich nicht mal ansatzweise so für seine Schwägerin Herzogin Meghan (39) eingesetzt hat.

Twitter-User bezeichnet William als „Heuchler“

„Ich bin angewidert von den rassistischen Beschimpfungen“, erklärte William bei Twitter – ein gefundenes Fressen für die Kritiker, die sich sofort über diese Äußerung hermachen. „Seine Worte hätten eine legitime Glaubwürdigkeit, wenn er die rassistischen Beschimpfungen gegenüber Meghan und Archie verurteilt hätte“, heißt es in einem Kommentar. Andere wiederum bezeichnen den 39-Jährigen als „Heuchler“ und kaufen ihm sein Statement ganz und gar nicht ab.

Meghan warf der Königsfamilie im Oprah-Interview Rassismus vor

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Prinz William: „Wir sind absolut keine rassistische Familie“

Im mittlerweile schon legendären TV-Interview mit Talkmasterin Oprah Winfrey deutete Meghan an, Rassismus im britischen Königshaus erlebt zu haben. Als die Herzogin mit ihrem Sohn Archie (2) schwanger war, hätte ein Familienmitglied Bedenken geäußert, „wie dunkel seine Haut sein könnte, wenn er geboren wird“.

Zwar gab es anschließend ein offizielles Statement der Queen (95), William hat sich öffentlich zu diesem Thema jedoch eher bedeckt gehalten. „Wir sind absolut keine rassistische Familie“, lautete seine einzige Reaktion. (dga)