Prinz Harry kritisiert „Fortnite“ und bekommt Gegenwind

Prinz Harry: "Fortnite"-Attacke schlägt hohe Wellen
Prinz Harry hält nicht viel von "Fortnite" © Bart Lenoir / Shutterstock.com, SpotOn

Drastische Aussagen des Royals

Prinz Harry (34) sorgt derzeit mit ungewöhnlichen Aussagen für reichlich Wirbel. Auf einer Veranstaltung des Christlichen Vereins junger Menschen positionierte er sich klar gegen Online-Spiele und brachte dabei seine Ablehnung gegenüber dem Kult-Ballerspiel „Fortnite“ deutlich zum Ausdruck. „Dieses Spiel sollte verboten werden“, zitiert ihn unter anderem die BBC. Es habe keinen Vorteil, wenn man es in seinen Alltag integriert.

„Das ist unverantwortlich.“

Es sei nur erschaffen worden, um Menschen süchtig zu machen: „Eine Sucht, die dich an den Computer fesselt. Das ist unverantwortlich.“ Eltern seien oft hilflos und wüssten nicht, was sie gegen die Sucht ihrer Kinder unternehmen sollten. Ganze Familien könnten daran zerbrechen. Doch nicht nur Online-Spiele waren das Ziel der Attacke des Prinzen auf die digitale Welt, sondern auch soziale Netzwerke im Allgemeinen. Diese würden „abhängiger machen als Alkohol und Drogen“. Es sei eine „globale Epidemie“, die die Gesundheit der Jugendlichen gefährde.

Harry bekommt Gegenwind

Klar, dass Prinz Harry mit diesen teils drastischen Aussagen nicht nur positive Reaktionen erntet. Vor allem seine Beschreibung der angeblichen Gefahren von Social Media zieht einiges an Spott und Häme im Netz nach sich. Vor allem, weil seine Aussagen nur Stunden nach dem Startschuss seines neuen Instagram-Accounts durchaus auch zeitlich überraschen. Gerade der britische Königshof füttert seine Fans über zahlreiche Accounts bei Instagram, Twitter und Facebook.

Doch in den kritisierten Sozialen Netzwerken regt sich auch Widerstand gegen die Aussagen von Harry bezüglich „Fortnite“. Zahlreiche Gamer finden die Generalverurteilung des Spiels völlig daneben - und auch überzogen. Der Tenor: Natürlich habe Zocken auch Suchtpotential, allerdings nützen die allermeisten User das Spiel als harmlosen Ausgleich zum Alltag. Es sei herablassend, wenn ein Royal so über normale Menschen spreche.

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