Prinz George: IS-Anhänger nach geplantem Anschlag zu 25 Jahren Gefängnis verurteilt

Der britische Prinz George, Sohn von Prinz William und Herzogin Kate, geht am 07.09.2017 in London (Großbritannien) zur Thomas's Battersea Schule. Für den vierjährigen kleinen Prinzen beginnt heute die Schule.
Prinz George bei seinem ersten Schultag. © dpa, The Times, wie

Terrorverdächtiger Husnain Rashid wurde verurteilt

Husnain Rashid muss für mindestens 25 Jahre ins Gefängnis, weil er unter anderem zu einem Terroranschlag gegen den kleinen Prinzen George aufgerufen hat. Der Anhänger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hatte ein Foto des Vierjährigen und die Adresse seiner Schule in der Nachrichten-App "Telegram" geteilt. Ein Gericht in London verurteilte den 32-jährigen Briten wegen Vorbereitung einer terroristischen Straftat zu lebenslanger Haft, mindestens aber 25 Jahren Gefängnis.

Terrorziel Königsfamilie

Der erste Sohn von Prinz William und Herzogin Kate ist nach Großvater Prinz Charles und seinem Vater der Dritte in der Thronfolge. "Die Botschaft war klar: Sie gaben den Namen und die Adresse von Prinz Georges Schule an, ein Bild von Prinz Georges Schule und die Anleitung oder Drohung, dass Prinz George und andere Mitglieder der Königsfamilie als potenzielle Ziele angesehen werden sollten", erklärte der Richter laut Nachrichtenagentur PA. Der angeklagte Brite hatte den Aufruf zum Anschlag zuvor bereits gestanden.

Mehrere Anschläge geplant

Er soll außerdem zu Attacken mit vergifteter Eiscreme und zu Anschlägen auf Fußballstadien aufgerufen haben. Darüber hinaus habe er nach Syrien reisen und sich dem IS anschließen wollen. Er arbeitete laut Anklage auch an einem Online-Magazin mit Tipps für potenzielle Einzeltäter, die Anschläge planen. Der arbeitslose Web-Designer war im vergangenen November festgenommen worden.