Prinz Kevin wird das Vermögen von Zsa Zsa Gabor erben

Prinz Frédéric von Anhalt hat einen neuen Erben gefunden

Kevin Feucht und Prinz Frédéric von Anhalt 2019 in Hamburg
Kevin Feucht ist jetzt Prinz! Prinz Frédéric von Anhalt hat ihn adoptiert und zu seinem Erben gemacht © ddp images

Prinz Frédéric von Anhalt findet Nachfolger

Der Münchener Kevin Feucht (27) ist nun offiziell Erbe von Prinz Frédéric von Anhalt (78). Der war mit der Hollywood-Legende Zsa Zsa Gabor verheiratet und erbte 2016 nach ihrem Tod mit 99 Jahren ihr Vermögen von geschätzten 60 Millionen Euro. Da von Anhalt keine eigenen Kinder hat, adoptierte er in der Vergangenheit mehrere Anwärter auf sein Erbe. Das ging mehr oder weniger immer schief. Kevin soll jetzt der Richtige sein.

Frédéric von Anhalt: "Er ist hochgebildet, charakterstark und sieht dazu noch blendend aus.“

Schon vor neun Jahren habe Frédéric von Anhalt den Marketing-Studenten Kevin in Losa Angeles kennengelernt. Das erzählt er nun der „Bild“ und wird wie folgt zitiert: „Ich würde mein Vermögen gern Prinz Kevin hinterlassen, weil er mein absolutes Vertrauen genießt und ich glaube, dass er das Haus von Anhalt auch nach meinem Ableben würdig vertreten wird. Er ist hochgebildet, charakterstark und sieht dazu noch blendend aus.“ Auch seine Ehefrau Zsa Zsa soll den jungen Mann noch kennengelernt haben und ihn als „süß“ bezeichnet und als Erben akzeptiert haben. Seit dem 20. Dezember ist Kevin Feucht nun ein richtiger „von Anhalt“, wie eine Adoptionsurkunde vom Superior Court in Los Angeles belegt.

Von Anhalt hat schon mehrere "Prinzen" adoptiert

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Hollywood-Star Zsa Zsa Gabor war dreißig Jahre, bis zu ihrem Tod, mit Frédéric von Anhalt verheiratet. © imago/United Archives, imago stock&people

Prinz Kevin ist damit jetzt der sechste Adoptivsohn von Frédéric. In den Medien am bekanntesten ist sicherlich Prinz Marcus von Anhalt (55). Das Verhältnis zu seinen ersten fünf Adoptiv-“Prinzen“ ist aber denkbar schlecht. So äußert sich der 78-Jährige jetzt wie folgt in „Bild“: „Ich habe keine leiblichen Kinder und möchte nicht, dass mein Vermögen an die Stadt Los Angeles geht. Ich kann mein Geld ja nicht mit ins Grab nehmen. Kevin kann wie ich gut mit Geld umgehen und wird es nicht verprassen, wie meine anderen Adoptivsöhne das mit ihrem Geld tun. Von denen will ich nichts mehr wissen!“ Prinz Kevin genießt sogar so großes Vertrauen, dass er keinen Erbverzicht musste und somit rechtlich so gestellt ist, als wäre er Frédérics leiblicher Sohn.

Und was macht das mit Kevin? Der ist schon lange vor der Adoption angekommen in seinem neuen Luxus-Leben. Auf seiner Instagram-Seite zeigt er sich beispielsweise mal mit Schauspieler Zac Efron auf dem Teppich der „Golden Globe“-Awards, mal an einem Flügel sitzend, scheinbar im von Anhalt-Anwesen in Bel Air. Dazu schreibt er noch „bescheiden“: „Es fühlt sich unecht an, Teil der Geschichte von Zsa Zsa Gabor und Frédérich von Anhalt zu sein.“ Im Juli 2021 begleitete Kevin Frédéric bereits nach Ungarn, wo Zsa Zsa Gabor fünf Jahre nach ihrem Tod die letzte Ruhe gefunden hat.

Für den euphorischen Prinz Kevin sei die Tatsache, dass er mal erben würde „zweitrangig“, wie er der „Bild“ berichtet, „aber natürlich ehrt es mich sehr, dass Frédéric mich dafür auserwählt hat.“ (vne)