Prinz Andrew von Familie verstoßen: Jetzt hält nur noch die Queen zu ihm

FILE PHOTO: Britain's Prince Andrew speaks to the media during Sunday service at the Royal Chapel of All Saints at Windsor Great Park, Britain following Friday's death of his father Prince Philip at age 99, April 11, 2021. Steve Parsons/PA Wire/Pool
Prinz Andrew © REUTERS, POOL, /FW1F/Howard Goller

Prinz Andrews Geschwister hatten Gipfeltreffen im Januar

Die Geschwister von Prinz Andrew (61) sind sich einig: Der in Ungnade gefallene Prinz, der in den USA mit einer Klage wegen sexuellen Missbrauchs konfrontiert wird, kann wohl nie wieder als Vertreter des britischen Königshauses ins öffentliche Leben zurückkehren. Das haben Prinz Charles (72), Prinz Edward und Prinzessin Anne bei einem Krisentreffen im Januar 2021 beschlossen, wie Insider der britischen „The Sun“ verraten haben wollen. Jetzt bleibt dem einstigen Kumpel von Jeffrey Epstein wohl nur noch der Rückhalt seiner Mutter, Königin Elisabeth.

Kein Weg zurück für Prinz Andrew

Virginia Giuffre (38), eines der Opfer von Sexualstraftäter Jeffrey Epstein, reichte eine Zivilklage gegen den Herzog ein, in der sie ihn der Vergewaltigung und sexuellen Nötigung beschuldigt, als sie 17 Jahre alt war. Vorwürfe, die sie seit mehreren Jahren erhebt und die er stets vehement bestritten hat. Andrews Anwälte behaupten, die Anschuldigungen seien „unbegründet". Vor neun Monaten sollen seine Geschwister zusammengekommen sein, um über den skandalumwitterten Prinzen zu sprechen. Ein „Gipfeltreffen“, das zu einer eindeutigen Einigung führte: „Charles, Anne und Edward kamen überein, dass es für ihn keinen Weg zurück gibt.“

Prinz William sieht Prinz Andrew als "Bedrohung für die Monarchie"

Auch Prinz William (39) soll seinen Onkel als Bedrohung für die Zukunft der Monarchie sehen. Quellen, die William nahe stehen, sagten der „Sunday Times“, dass er der Meinung sei, Andrew habe eine „undankbare" Einstellung zu seiner Position. Auch der Thronfolger habe ein Treffen mit der Königin und seinem Vater Charles abgehalten. Die Royals sollen schockiert gewesen sein, als Andrew nach dem Tod von Prinz Philip im April vor die Fernsehkameras trat. Sie befürchteten, er wolle sich wieder ins Rampenlicht drängen, um ins öffentliche Leben zurückzukehren. Doch das würden sie nicht dulden – da ist sich das britische Königshaus einig.

Andrew hat sich in den letzten Monaten zurückgehalten und sogar die Geburt seiner Enkelin verpasst, nachdem bei Prinzessin Beatrice die Wehen eingesetzt hatten. In diesem Sommer war er zweimal in Balmoral, um seine Mutter zu besuchen, die seine Anwaltskosten bezahlt und offenbar die einzige ist, die noch zu ihm steht. (lkr)

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