Pleite vor Gericht! Herzogin Meghan muss tief in die Tasche greifen

Herzogin Meghan hat vor Gericht eine Niederlage erlitten.
Herzogin Meghan hat vor Gericht eine Niederlage erlitten. © dpa, Dominic Lipinski, lil pat

Meghans Klage gegen britische Zeitung wurde teilweise abgewiesen

Herzogin Meghan (38) geht gegen den Herausgeber der "Mail in Sunday" vor: Die Ehefrau von Prinz Harry (35) hatte gegen das britische Boulevardblatt geklagt, weil dieses Teile eines vertraulichen Briefes veröffentlicht hatte, den Meghan an ihren Vater Thomas Markle geschrieben hatte. Im Mai musste die Herzogin einen ersten Rückschlag hinnehmen, als Teile ihrer Klage vom Gericht abgewiesen wurden. Gerichtsdokumente, die am 29. Juli veröffentlicht wurden, zeigen nun, dass Meghan eine hohe Summe an Rechtskosten übernehmen muss. 

Meghan hatte Schadensersatz wegen "Missbrauch privater Informationen" gefordert

Laut der britischen Tageszeitung "Express" hat sich die Herzogin bereit erklärt, die 67.888 Pfund (rund 75.000 Euro) zu zahlen. "Der Antragsteller hat nach schriftlichen Eingaben beider Parteien am 22. Juli 2020 zugestimmt, die Kosten des Angeklagten vollständig zu tragen", heißt es in dem Dokument. Wenn man ihre eigenen Rechtskosten hinzurechnet, hat die Anhörung nach Schätzungen von "Express" Meghan rund 100.000 Pfund (rund 110.000 Euro) gekostet. Sollte der Fall im kommenden Jahr verhandelt werden, könnten die Kosten in Millionenhöhe steigen. 

Meghan fordert von „Associated Newspapers“ Schadensersatz wegen angeblichen Missbrauchs privater Informationen, Urheberrechtsverletzung und Verstoßes gegen das Datenschutzgesetz. Insgesamt hatte Meghan wegen fünf Artikel - zwei von "Mail on Sunday" und drei von "Mail Online", die im Februar 2019 veröffentlicht wurden - Klage eingereicht. In ihnen wurden Teile des handgeschriebenen Briefes abgedruckt, den die Herzogin im August 2018 an Thomas Markle (76) geschickt hatte. Das Gericht entschied im Mai, dass sich einige der Vorwürfe "als irrelevant" für die Klage herausstellten. Anderes sei "nicht ausreichend detailliert" dargestellt oder würde nicht das Grundlegende des Falls betreffen, hieß es weiter.

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