Pippa Middleton wird zur Modekönigin bei ihrer Hochzeit

So schön ist Pippa Middleton als Braut
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Das Traumkleid der Braut ist ein royales Statement in Weiß

"Almost royal" - diesen Untertitel haben die britischen Medien der Hochzeit von Pippa Middleton und James Matthews schon im Vorfeld gegeben. "Fast königlich" sollte die Trauung werden und sie ist es auch geworden. Und die frischgebackene Mrs. Matthews hat sich - zumindest optisch - selbst zur Königin von Englefield gekrönt. Und ihr phantastisches Hochzeitskleid ist -  in vielerlei Hinsicht - ein wichtiges Statement.

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Diese Hochzeit war "almost royal"

Es wirkte, als traue sich die Braut beim Aussteigen aus dem Jaguar vor der Kirche kaum zu atmen, als befürchte Pippa, ihre Hochzeitsrobe von englischen Designer Giles Deacon könne beschmutzt werden. Was für ein Traum in Weiß! Vielleicht etwas zu viel Kleid für die zierliche Pippa, aber das maßgeschneiderte Einzelstück hatte alles, was ihre Vergangenheit vergessen machen lässt. Vor allem ihren Auftritt als Brautjungfer bei der Hochzeit ihrer Schwester Kate 2011 im weißen Kleid von Alexander McQueen.

Der 'Po der Nation' will endlich abschließen mit den Flops und Skandälchen der vergangenen Jahre. Pippa Middleton läutet mit ihrem Hochzeitskleid eine neue Ära in ihrem Leben ein: sexy, aber nicht billig, modisch, aber nicht cool, edel, aber nicht altbacken. Und dass sie – oder eher der stolze Brautvater Michael Middleton – dafür geschätzte 40.000 Euro ausgeben durfte, ist die schöne Seite dieser Hochzeit, die "almost royal" war. Denn in diesen Kreisen spielt Geld nun wirklich keine Rolle.

Wie eine Hollywood-Diva der 60er Jahre

Die 33-jährige Braut wirkte in diesem edlen Kleid aus Spitze, kurzärmelig aber hochgeschlossen, wie eine Hollywood-Diva der 60er Jahre. Irgendwie musste ich an Grace Kelly, die spätere Fürstin Gracia Patricia von Monaco denken. Vor allem die weltbekannte Rückenansicht zeugt davon, dass Pippa erwachsen geworden und endlich in der britischen High Society angekommen ist: Zwar hat sie einen deutlichen Rückenausschnitt, der aber schon in Höhe der Schulterblätter aufhört. Und ihren definitiv formvollendeten Po - den die gesamte Welt ja zu kennen scheint - versteckt sie unter ganz viel Stoff und Schleier. Bravo! Designer Giles Deacon hat ein Meisterwerk kreiert. Und hat seinem Ruf, Mode für Frauen zu schneidern, die positiv auffallen wollen, wieder mal alle Ehre gemacht.

Und ganz ehrlich: Mich würde es nicht wundern, wenn Pippa Matthews, geborene Middleton, sich ab sofort mit ihrem richtigen Namen ansprechen lassen würde. Nämlich mit Philippa. Bye, bye Pippa, deine Zeit ist vorbei! Welcome Philippa.  

Mit royalem Gruß

Michael Begasse