Pietro Lombardi über Geburt von Sohn Alessio: "Trauma, das bleibt für immer"

Pietro Lombardi spricht über wichtigsten Tag in seinem Leben
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Pietro Lombardi spricht über wichtigsten Tag in seinem Leben

Pietro Lombardi veröffentlicht sein "ehrlichstes Interview"

Pietro Lombardi (29) enthüllt nun die ganze Wahrheit um seine Social-Media-Auszeit. In einer Preview auf Instagram hatte der Sänger bereits angekündigt, dass er sein „ehrlichstes Interview“ gegeben hat. So ehrlich, dass dem sonst so fröhlichen Musiker die Tränen kommen und er vor seinen 2 Millionen Followern bitterlich weint. Nun folgt das ganze Interview, das Antworten bringen soll.

Sänger legt einen Seelenstriptease hin

Es ist der Beginn eines neuen Lebensabschnitts. Das macht Pietro nicht nur dadurch deutlich, dass er alle Beiträge auf seinem Instagram-Account löscht, sondern auch mit seinem Seelenstriptease. Es scheint, als müsste der Papa von Alessio (6) einiges loswerden, um das vergangene Kapitel hinter sich zu lassen. Der einstige DSDS-Sieger habe sich selbst verloren und leer gefühlt. Vermutungen um eine psychische Erkrankung wurden bereits laut. Aber was wirklich in den letzten Monaten mit dem 29-Jährigen los?

Pietro erzählt weinend von Alessios schwerer Geburt

„In diesem Video spreche ich über die letzten Monate, wie es mir ging, was mir auf dem Herzen liegt und wohin die Reise jetzt geht“, kündigt Pietro in seinem 26-minütigen Interviewclip an. Darin spricht er über seinen Wandel seit er DSDS gewonnen hat, über familiäre Probleme und das Gefühl, dass er von seinen Eltern nicht geliebt wird, aber allen voran über seinen kleinen Sohn Alessio. Genauer gesagt über die Geburt des heute Sechsjährigen, die zum schlimmsten und gleichzeitig schönsten Erlebnis in Pietros Leben werden sollte.

Dabei gibt der 29-Jährige Details preis, die er bisher für sich behalten hat. „Das Kind kommt und du wartest auf diesen Atemzug. Und der kommt nicht“, erinnert sich der Sänger mit gebrochener Stimme und Tränen in den Augen. „Dieses Gefühl wünscht man niemandem. Seit diesem Tag hat sich mein ganzes Leben verändert“, so Pietro, der von der Geburt ein Trauma davon getragen habe, das wohl für immer bleibt.

„Ich wusste nicht, ob Sarah leben würde oder ob mein Sohn leben würde"

„Du hast deine Frau da liegen, der du helfen willst und deinen Sohn, der um sein Leben kämpft“, erklärt Pietro weiter. Er habe die Ärzte gefragt, was los sei, doch die haben ihn nur um Schweigen gebeten, weil sie ein Leben retten mussten. Pietro blieb mit der Frage zurück: „Ich wusste nicht, ob Sarah leben würde oder ob mein Sohn leben würde.“ Irgendwann durfte er dann die Hand des kleinen Alessios halten: „Nach sechs Minuten hat er dann angefangen zu atmen.“

Von diesem Moment an haben sich Sarah und Pietro geschworen, immer als Team für ihr gemeinsames Kind da zu sein. Und das haben sie geschafft. Heute, sechs Jahre später, beweisen die beiden und Sarahs neuer Ehemann Julian Engels, dass Patchwork funktioniert. „Ich vertrau Julian zu 100 Prozent. Er ist eine Stütze für mich. Papa kann nicht immer da sein, aber er versucht, eine Art Ersatz zu sein. Wir haben eine super Lösung für alle gefunden“, freut sich Pietro. Wie schön, dass aus diesem traumatischen Ereignis ein Versprechen entstehen konnte, dass die Familie bis heute zusammenhält! (lkr)