"Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen": J.K. Rowling äußert sich zu Rassismus-Vorwürfen

'Phantastische Tierwesen 2': J.K. Rowling kontert Rassismus-Kritik
J.K. Rowling © BANG Showbiz

J.K. Rowling verteidigt die Entscheidung, eine südkoreanische Schauspielerin als Voldemorts Schlange zu besetzen

Claudia Kim übernimmt in 'Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen' die Rolle von Voldemorts tödlicher Gespielin. Im neuen Trailer des sehnsüchtig erwarteten zweiten Teils der Fantasy-Saga sieht man, wie sich Kim von einer Frau in eine Schlange verwandelt. Dass ausgerechnet für diese Figur eine südkoreanische Darstellerin besetzt wurde, nachdem die meisten Charaktere im Harry Potter-Universum von weißen Schauspielern gespielt werden, wurde online sogleich zum Gegenstand von Kritik. So schrieb eine Twitter-Userin: "Hör zu, Joanne, wir verstehen es, du hattest nicht genügend Diversität in deinen Büchern. Aber plötzlich Nagini in eine koreanische Frau zu verwandeln ist Unsinn." Die Bestsellerautorin wehrte sich auf ihrem Account jedoch gegen die Vorwürfe und schrieb: "Die Naga sind schlangenähnliche mythische Kreaturen aus der indonesischen Mythologie, daher der Name 'Nagini'. Sie werden manchmal als geflügelt, manchmal als Halb-Mensch, Halb-Schlange dargestellt. Indonesien besteht aus ein paar hundert ethnischen Gruppen, darunter Javaner, Chinesen und Betawi. Hab einen schönen Tag."

Weiter verriet Rowling, dass Nagini ein sogenannter Maledictus sei, also eine Hexe, die sich aufgrund eines schrecklichen Blutfluches langsam in ein Tier verwandelt und irgendwann für immer in dieser Gestalt bleibt. Auf die Frage, wie lange sie das Geheimnis um Naginis wahre Herkunft schon mit sich herumtrage, enthüllte der kreative Kopf: "Nur ungefähr 20 Jahre."

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