Peyman Amin: Für seinen Bruder ist die Coronazeit besonders schwer

Peyman Amin: Für seinen Bruder ist die Coronazeit schwer
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Peyman Amin: Für seinen Bruder ist die Coronazeit schwer

Peyman Amin macht Schnell-Test, um seinen Bruder Omid wiederzusehen

Modelagent Peyman Amin (49) hat seine Mama und seinen älteren Bruder Omid seit Juni nicht mehr gesehen. Deswegen plant er, die beiden in der Weihnachtszeit zu besuchen. Zuvor muss er sich aber einem Corona-Test unterziehen. Denn: Omid hat das Down-Syndrom und lebt in einem Heim. RTL trifft ihn in einer umgebauten Schnell-Test-Station in München. Im Video erzählt Peyman, wie schwer die Coronasituation für seinen Bruder ist und wie sie während der Pandemie Kontakt halten.

„Ich lass mir das nicht nehmen, wenn der Omid anruft, dann geh ich ran"

Peyman Amin schlägt im Corona-Schnell-Testcenter von Promi-Doc Bruce Reith auf, als wir ihn für ein kurzes Interview abfangen. Wo früher ein Club war, ist jetzt in nur 15 Minuten ein Covid-19-Check möglich – „Mein Coronaschnelltest“ heißt das Ganze. Dem unterzieht sich auch Peyman.

Und wenn der negativ ausfällt, darf er bald endlich seinen Bruder Omid wiedersehen – und zwar auch physisch statt nur durch die Handykamera. So halten die Brüder in Pandemiezeiten nämlich eigentlich sonst Kontakt. Da hat es schon so manche witzige Situation gegeben, erzählt uns Peyman: „Ich lass mir das nicht nehmen, wenn der Omid anruft, dann geh ich ran – ob ich halbnackt bin oder nicht. Dann entstehen oft auch sehr lustige Situationen.“

Der Kontakt ist ihm wichtig – wenn auch gerade vorwiegend nur virtuell. „Für meinen Bruder Omid, ist das Ganze sehr schwierig nachzuvollziehen und zu verstehen, wieso jetzt alle Menschen Masken tragen“, erklärt der Modelagent. „Aber er ist grundsätzlich ein sehr pflichtbewusster Mensch.“

Warum aber gerade Omid, der in einem Heim lebt, zur distanzierten Coronazeit körperliche Nähe braucht, erklärt Peyman oben im Video.