Paul Walker: So erlebte seine Familie den Todestag des "The Fast and the Furious"-Stars

Cody und Paul Walker im November 2003 in Kalifornien.
Cody Walker und sein älterer Bruder Paul Walker auf einem gemeinsamen Foto von 2003. Auch fünf Jahre nach seinem Tod trauert die Familie um Paul. © Getty Images, Frederick M. Brown

Paul Walkers Familie spricht über seinen Todestag

Ende November jährt sich zum fünften Mal der Todestag von Hollywood-Star Paul Walker. Der damals 40-Jährige starb bei einem tragischen Autounfall in Los Angeles. In der bewegenden TV-Dokumentation "Ich war Paul Walker" spricht seine Familie nun offen über den schlimmsten Tag ihres Lebens.

Familie und Freunde vermissen ihn

Cody Walker ähnelt seinem verstorbenen Bruder Paul sehr
Cody Walker ist seinem Bruder Paul wie aus dem Gesicht geschnitten © Facebook/Cody Walker

Auch nach all der Zeit bricht Cody Walker (30) immer noch in Tränen aus, wenn er an den Tag denken muss, als er vom Tod seines Bruders erfuhr. Er war gerade bei der Arbeit, als seine Frau Felicia völlig aufgelöst zu ihm kam. "Sie zerrte mich raus und auf dem Weg zum Auto fragte ich, was los ist. Sie sagte: 'Etwas ganz Furchtbares'. Ich fragte: 'Was denn?'", erinnert sich der 30-Jährige in der TV-Doku. Er muss dabei nach Luft ringen, Tränen laufen unkontrolliert über sein Gesicht. "Sie sagte: 'Es ist dein Bruder, Paul'", erzählt er langsam weiter. "Ich sagte: 'Ist er verletzt? Ist alles ok?' Sie schüttelte nur den Kopf."

"Seit seinem Tod vergeht kein Tag, an dem ich nicht an ihn denke", verrät auch Pauls Schwester Ashlie Walker (34) in der Doku. "Manchmal rede ich laut mit ihm. Wir vermissen und lieben dich und das wird immer so bleiben." Pauls Eltern leiden darunter, dass sie ihren Sohn so früh verlieren mussten. "Dein Sohn sollte nicht vor dir gehen", so der Vater des Schauspielers, Paul Walker III (72). "Das ist der schlimmste Alptraum - und er trat ein."

Auch Schauspielkollege Tyrese Gibson (39) konnte es nicht fassen, als er vom Tod seines Freundes erfuhr. "Das hat meinen Glauben in Frage gestellt", erzählt der "Fast &Furios"-Star. "Jeder, der ihn so liebte wie wir, würde fragen: 'Warum er? Warum nicht wir?'"

Vor wenigen Tagen feierte Pauls einzige Tochter Meadow ihren 20. Geburtstag – ohne ihren geliebten Vater. Sie war 15 Jahre, noch ein Teenager, als Paul starb.

Der tödliche Unfall am 30. November 2013

Paul Walker und sein Freund Roger Rodas machten in einem Ferrari eine Spritztour, als Rodas die Kontrolle über den Wagen verlor. Der Ferrari knallte gegen einen Laternenpfahl und ging in Flammen auf. Die Leichen der Männer verbrannten bei dem Unfall bis zur Unkenntlichkeit.

Der Film "Ich war Paul Walker" erzählt von Walkers Jugend, seiner Karriere und seiner Leidenschaft für Autorennen. Die TV-Dokumentation läuft am 6. November ab 22: 10 Uhr auf NITRO.