Pamela Anderson möchte Laborhunden ein neues Zuhause bieten

Pamela Anderson: Gibt sie Versuchshunden ein neues Zuhause?
Pamela Anderson möchte Hunden ein Zuhause geben © Pat Denton/WENN.com, WENN

Schauspielerin Pamela Anderson hat mit Schrecken mitbekommen, wie Golden Retriever zu medizinischen Zwecken in Texas missbraucht werden.

Pamela Anderson (52) setzt sich seit Jahrzehnten für das Wohlergehen von Tieren ein, ist Ehrenpräsidentin der Organisation People for the Ethical Treatment of Animals. So ist es kein Wunder, dass ihr die Behandlung von Hunden an der Texas A&M University gehörig gegen den Strich geht.

Zeus braucht einen Freund

Dort werden nämlich Golden Retriever im Labor Tests unterzogen, mit denen Muskeldystrophie untersucht werden soll. Damit die Tiere nicht länger leiden müssen, hat Pamela nun in einem offenen Brief an den Präsidenten der Uni, Michael Young, angeboten, die Hunde zu adoptieren, wenn die Tests gestoppt werden: "Mein Golden Retriever Star war mein liebster Begleiter für 17 Jahre, vom Start meiner Karriere in Hollywood. Er saß mit mir sogar am 'Baywatch'-Set. Nachdem er gestorben war, habe ich mein Haus mit anderen schönen Golden Retrievern geteilt: JoJo, King, und jetzt Zeus, der einige hündische Freunde gebrauchen könnte. Mit würde nichts besser gefallen, als den Hunden aus eurem Labor die selbe Liebe und Hinwendung zu geben, die ich meinen anderen Weggefährten habe zuteil werden lassen."

Pamela Andersons Ex hat auch ein Anliegen

Kurz zuvor hatten PETA-Mitglieder verstörende Videoaufnahmen aus dem Labor öffentlich gemacht. Darin sind kranke Hunde zu sehen, wie sie – eingesperrt in Käfigen – kaum in der Lage sind, sich zu bewegen, zu schlucken oder gar normal zu atmen. Zugleich sollen diese Experimente in 40 Jahren kein Ergebnis erzielt haben, mit dem Muskeldystrophie erfolgreich behandelt werden konnte. Am selben Tag, an dem Pamela ihren Brief veröffentlicht hatte, hatte ihr Ex Tommy Lee ein Schreiben an den griechischen Landwirtschaftsminister herausgegeben, in dem er darum bittet, die Esel-Taxis auf der Insel Santorini zu verbieten.

© Cover Media