Ottfried Fischer: So geht es ihm mit seiner Parkinson-Erkrankung

Seltener Auftritt: Überraschungsgast Ottfried Fischer beim Filmfest
Ottfried Fischer mit Freundin Simone Brandlmeier bei der Eröffnung vom 36. Filmfest München. © imago/Future Image, SpotOn

Ottfried Fischer: Gut gelaunt auf dem roten Teppich

Eine Überraschung auf dem roten Teppich bei der Eröffnungsveranstaltung des Münchner Filmfests am Donnerstagabend im Mathäser Filmpalast war sicherlich Ottfried Fischer (64). Der Kabarettist und Schauspieler, bekannt für seine Rolle in "Der Bulle von Tölz", lief mit Freundin Simone Brandlmeier die Reihen der Journalisten ab und beantwortete geduldig und gut gelaunt die Fragen.

Der Schauspieler leidet unter Parkinson

Wichtig war natürlich, wie es ihm gesundheitlich geht. Dazu sagte Fischer der Nachrichtenagentur spot on news nur so viel: "Es geht langsam voran, aber es dauert noch ein bisschen." Anfang 2008 hatte der gebürtige Niederbayer seine Parkinson-Erkrankung öffentlich gemacht. Bei Morbus Parkinson handelt es sich um eine chronische Krankheit des Nervensystems. Zu den typischen Symptomen gehören Probleme bei alltäglichen Bewegungen und starkes Zittern. 

Seit kurzem lebt Fischer nun wieder in seiner Heimat. Ob er den Münchner Trubel, die Events nicht vermisst? "Ach, wir haben in Niederbayern auch Events, das sind halt dann Hochwasser", erwiderte er in guter alter Kabarettisten-Manier. Am Ende des roten Teppichs setzte er sich in einen Rollstuhl und verschwand in Richtung Premierenkino.

Unvergessen ist Ottfried Fischer in seiner Paraderolle des tierlieben Nachwuchsbauern Sir Quickly/Sowieso in der Kultserie "Irgendwie und Sowieso" (1986) von Franz Xaver Bogner (69, "München 7").

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