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Oscars 2019: „Werk ohne Autor“ von Regisseur Florian Henckel ist für zwei Preise nominiert

ARCHIV - 27.09.2018, ---: HANDOUT - Tom Schilling als Kurt Barnert in einer Szene des Films "Werk ohne Autor" (undatierte Filmszene). Der Film startete am 03.10.2018 in den deutschen Kinos. (zu dpa "Deutscher Beitrag «Werk ohne Autor» für Oscar nomin
Tom Schilling in „Werk ohne Autor“ © dpa, -, cse sab

Wie stehen die Chancen von „Werk ohne Autor“?

Wer die Goldjungen bei der diesjährigen Oscar-Verleihung mit nach Hause nimmt, ist bereits entschieden. Am 19. Februar hat das Voting offiziell geendet. Die Stimmen werden nun ausgezählt und die Gewinner am 24. Februar verkündet. Der deutsche Beitrag „Werk ohne Autor“ von Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck (45) ist in gleich zwei Kategorien nominiert, als „Bester fremdsprachiger“ Film sowie Caleb Deschanel (74) für die „Beste Kamera“. Wie stehen die Chancen auf eine der Trophäen?

„Roma“ gilt als der große Favorit in vielen Kategorien

In der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“ ist die Konkurrenz groß. Der mexikanische Beitrag „Roma“ von Regisseur Alfonso Cuarón (57) geht mit insgesamt zehn Nominierungen als Favorit ins Oscar-Rennen. Der Netflix-Film konnte sich bereits bei den Golden Globes, den BAFTAs und den Critics' Choice Awards durchsetzen. Ebenfalls nominiert sind „Capernaum - Stadt der Hoffnung“ aus dem Libanon, der bei den Filmfestspielen von Cannes den Preis der Jury gewonnen hat, sowie „Cold War - Der Breitengrad der Liebe“ aus Polen und „Shoplifters - Familienbande" aus Japan.

Die zweite Nominierung in der Kategorie „Beste Kamera“ kann durchaus als Überraschung angesehen werden. Für Kameramann Caleb Deschanel, Vater der Schauspielerinnen Emily Deschanel (42, „Bones - Die Knochenjägerin“) und Zooey Deschanel (39, „New Girl“), ist es die sechste Oscar-Nominierung. Zuletzt wurde er 2005 für „Die Passion Christi" bedacht. Ein Triumph blieb ihm bisher verwehrt. Auch 2019 hat er starke Konkurrenz: Alfonso Cuarón, der bei „Roma“ selbst die Kamera bediente, Matthew Libatique (50) für „A Star Is Born“, Robbie Ryan (49) für „The Favourite - Intrigen und Irrsinn“ und Lukasz Zal (37) für „Cold War - Der Breitengrad der Liebe“ machen ihm den Goldjungen streitig.

Das Rennen um die Oscars hat begonnen
00:37 Min Das Rennen um die Oscars hat begonnen

Die Oscars werden in der Nacht vom 24. auf den 25. Februar in Los Angeles zum 91. Mal verliehen. 

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