Hollywood Blog by Jessica Mazur

Oscar Gift Bags 2017: Geschenke gibt es nur für die Crème de la Crème

Nicole Kidman und Emma Stone
Nicole Kidman und Emma Stone © 2017 Getty Images, Todd Williamson

Oscar-Geschenke nur für "Hauptkategorien"

Die Oscar Gift Bags sind mal wieder prall gefüllt. Doch die meisten Nominierten gehen in diesem Jahr leer aus...

Noch drei Tage, dann werden die 89. Academy Awards verliehen. In 24 Kategorien werden die Besten der Besten gekrönt. Das bedeutet: Es wird mal wieder eine lange und ja, zum Teil recht uninteressante Nacht. Denn wenn wir mal ganz ehrlich sind, gibt es jede Menge Nominierte, nach denen am Fernseher kein Hahn kräht. „Kurz-Dokumentarfilm“,  „Kurz-Trickfilm“, „Tonmischung“, „Tonschnitt“… gähn!

Klar, all diese Leute “hinter der Kamera” spielen eine extrem wichtige Rolle bei der ganzen Filmemacherei, aber natürlich gucken die meisten die Oscars einzig wegen der ganzen prominenten Gesichter.

Das Fiese an der Sache: Selbst hier in Hollywood wird mittlerweile zwischen den „interessanten“ Gewinnern und den „uninteressanten“ Gewinnern unterschieden. Insbesondere, wenn es um die berühmt-berüchtigten 'Gift Bags' geht. Wurden diese vor ein paar Jahren noch an alle Nominierten verliehen, so weht inzwischen ein anderer Wind. Die Oscar-'Gift Bags' erhalten heute nämlich nur noch die Nominierten der fünf 'Hauptkategorien', wie es hier so schön heißt. Gemeint sind „Bester Hauptdarsteller“, Beste Hauptdarstellerin“, „Bester Nebendarsteller“, „Beste Nebendarstellerin“ und „Beste Regie“. Für alle anderen gilt: Dabei sein ist alles, und wer nicht gewinnt, geht leer aus. 

Ryan Gosling, Emma Stone, Nicole Kidman, Denzel Washington und Co. können sich hingegen nicht beschweren. Selbst wenn sie am Sonntag NICHT mit dem Goldjungen nach Hause gehen, so sind ihre Taschen am Ende des Abends doch bis zum Anschlag gefüllt. Der Wert der Oscar-'Gift Bags' 2017 liegt mal wieder im sechsstelligen Bereich.

Die Stars erhalten in diesem Jahr nicht nur Schmuck, Champagner, Beauty-Produkte und schweißabsorbierende Achsel-Pads (Jaha, selbst ein Hollywood-Star kommt anscheinend mal ins Schwitzen!). Sie erhalten außerdem jede Menge Reisen, von denen unsereins nur träumen kann.

Da wäre zum Beispiel ein einwöchiger Aufenthalt im kalifornischen Luxus Spa 'Golden Door', inklusive Gourmet-Menüs, täglichen Massagen und privaten Yoga- und Pilatesstunden (Wert: ca 8.500 Euro). Klingt toll! Im Anschluss können es sich die Promis in der Lost Coast Ranch in Nordkalifornien gemütlich machen. Umsonst natürlich. Unsereins müsste für den dreitägigen Mini-Urlaub knapp 40.000 Euro auf den Tisch legen. Auch eine Luxus-Suite auf Hawaii und zwei Edelhotels in Sorrento können kostenlos von den Nominierten genutzt werden. Wahnsinn!

Wenn ihr also das nächste Mal ein Promi-Magazin durchblättert und euch beim Betrachten der ganzen Paparazzifotos der Gedanke kommt „Sind die eigentlich NUR im Urlaub?“, dann wisst ihr: Die Antwort lautet „Ja!“ Im kostenlosen Urlaub, um genau zu sein! Aber natürlich nur die „very important people“. Für alle anderen ist der Hollywood-Glamour am kommenden Montag schon wieder vorbei...

Jessica Mazur

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