One-Direction-Star Harry Styles: Gute Tat endete in Stalking

One-Direction-Star Harry Styles: Gute Tat endete in Stalking
Harry Styles wollte etwas Gutes tun © IPA/WENN.com, WENN

Eigentlich wollte Harry Styles einem jungen Mann nur helfen, als er diesen an einer Bushaltestelle schlafend vorfand. Doch am Ende suchte der Sänger Zuflucht in seinem Panikraum.

Harry Styles (25) steht vor Gericht. Nein, der einstige Sänger von One Direction ('What Makes You Beautiful') hat sich nichts zuschulden kommen lassen. Vielmehr sagt der Star im Prozess gegen einen Mann aus, von dem er sich bedroht fühlt: Pablo Tarazaga-Orero wird vorgeworfen, den Mädchenschwarm zu stalken.

Mahlzeit für Obdachlosen

Dabei hatte alles eigentlich ganz harmlos begonnen. Harry Styles hatte durch London fahrend den Angeklagten an einer Bushaltestelle nahe seines Hauses erspäht, wo dieser schlief. Der Star wollte etwas Gutes tun, hielt an und bot dem scheinbar Obdachlosen an, ihm ein Hotelzimmer für die Nacht zu spendieren. "Er tat mir leid, dass er draußen schlafen musste. Es war kalt", erinnerte sich Harry Styles bei der Anhörung. Tarazaga-Orero lehnte Geld "aus religiösen Gründen ab", ließ sich aber Essen kaufen. Auch am nächsten Tag brachte Harry eine Mahlzeit vorbei. Dann schlug die Stimmung um.

Harry Styles installiert Panikschloss

Der Stalker, der mitbekommen hatte, wo Harry wohnt, begann, ihm Nachrichten und Bargeld durch den Briefschlitz zu schieben. Als der Star für ein entspanntes Pint zum nächstgelegenen Pub schlenderte, folgte ihm Tarazaga-Orero. Das Maß war voll, als der Mann — ein Spanier ohne festen Wohnsitz — Harry Styles packte, während dieser abends joggen ging. Der Sänger verbarrikadierte sich in einem Haus, verstärkte die Sicherheitsvorkehrungen. An seiner Schlafzimmertür ließ er ein Panikschloss anbringen, hatte schlaflose Nächte. "Ich hatte zuhause eigentlich immer ein Gefühl der Normalität, doch das ist jetzt vorbei", erinnerte sich der Verfolgte. Pablo Tarazaga-Orero streitet ab, den Star gestalkt zu haben. Der Prozess dauert an — dabei wollte Harry Styles doch eigentlich nur helfen.

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