Nur noch Haut und Knochen! Lily Collins verteidigt ihren neuen Magersuchts-Film

Netflix-Film 'To The Bone' sorgt für Aufregung

Abgemagert bis auf die Knochen! In ihrem neuen Film 'To The Bone' spielt Lily Collins (28) eine Magersüchtige. Dabei litt die Tochter von Sänger Phil Collins (66) als Jugendliche selbst an einer Essstörung. Im Interview verrät sie nun, wie es für sie war, in diese gewagte Rolle zu schlüpfen. 

Keine Anleitung zur Magersucht

Nicht erst seit seiner Veröffentlichung am 14. Juli auf dem Streaming-Portal Netflix wird der Film von US-Regisseurin Marti Noxon im Netz heiß diskutiert. Bereits der Trailer ließ im Vorfeld erahnen, dass der Streifen nichts für schwache Nerven ist. Kritiker, darunter auch Ärzte und Therapeuten, meldeten sich zu Wort und äußerten Bedenken: Der Film "verherrliche" und "verharmlose" Magersucht, hieß es. Das sieht Hauptdarstellerin Lily aber anders. Ihr liege es sehr am Herzen, dass über dieses Thema gesprochen wird. "Ich finde, so ein Thema aufzugreifen und es in dieser Art zu zeigen, zieht es weder ins Lächerliche, noch geben wir eine Anleitung, wie man magersüchtig wird. Es macht lediglich auf ein Thema aufmerksam, das immer noch tabu ist, obwohl es so häufig bei jungen Frauen und Männern vorkommt", sagte sie im Interview mit RTL. 

"Es war ein sehr schmaler Grat"

Obwohl sie selbst jahrelang an einer Essstörung litt, sei die Rolle kein Problem für sie gewesen. "Es ist schon was Besonderes, sich als Schauspielerin in einer Rolle zu befinden, in der man in der Realität schon mal war. Es war ein sehr schmaler Grat. Ich hab’s gemacht, weil ich ein Sprachrohr für viele junge Menschen bin", erzählte Lily weiter. Warum die 28-Jährige selber an einer Essstörung litt und wie sie diese in den Griff bekam, erfahren Sie im Video. 

Wenn Sie selbst an Essstörungen leiden oder jemanden kennen, der betroffen ist, bekommen Sie bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Hilfe und Rat:

Beratungstelefon: 0221/89 20 31 oder www.bzgaessstoerungen.de