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Nun also auch James Franco? Das sagt er zu den Vorwürfen mehrerer Frauen

James Franco: Ein Sexsymbol im Kreuzfeuer

Hollywood-Star James Franco (39) hat sich jetzt zu den Vorwürfen geäußert, die gegen ihn im Raum stehen. Auf Twitter waren Anschuldigungen mit dem #MeToo-Hashtag gegen den Schauspieler laut geworden. Er wurde auch dafür kritisiert, dass er bei den Golden Globes einen 'Time's Up'-Anstecker getragen hatte, um seine Unterstützung im Kampf gegen sexuelle Gewalt zu demonstrieren. Bei der Preisverleihung gewann Franco für seine Performance in 'The Disaster Artist' die Auszeichnung für den besten Schauspieler in einer Komödie.

Das werfen ihm mehrere Frauen vor

James Franco wird sexuelle Belästigung vorgeworfen
James Franco wird sexuelle Belästigung vorgeworfen © Twitter

Bei einem Auftritt in der 'The Late Show with Stephen Colbert' nahm er nun zu den Vorwürfen Stellung: "Ich habe sie nicht gelesen. Ich habe von ihnen gehört", sagte der Schauspieler dazu. Einige Frauen, darunter 'The Breakfast Club'-Darstellerin Ally Sheedy (55), hatten sich am Sonntag mit dem #MeToo-Hashtag gegen Franco gerichtet. In später gelöschten Tweets soll Sheedy geschrieben haben: "Warum lässt man James Franco rein? Ich habe zu viel gesagt." Und: "James Franco hat gerade gewonnen. Bitte fragt mich nie, warum ich aus dem Film-/TV-Geschäft ausgestiegen bin." Sie bezeichnete es angeblich auch als heuchlerisch, dass er den 'Time's Up'-Pin trug.

Auch die Schauspielerin Violet Paley, die laut eigener Aussage einst mit Franco eine Beziehung führte, attackiert den Hollywood-Star auf Twitter offen: "Süß, dein Time's-Up-Pin, James Franco. Kannst du dich noch an die Zeit erinnern, als du meinen Kopf im Auto gegen deinen Penis gedrückt hast und das andere Mal, als du meine Freundin zu dir ins Hotel gebeten hast, als sie 17 war? Nachdem du davor bereits erwischt wurdest, wie du das bei einer anderen 17-Jährigen versucht hast?"

Schauspielerin Sarah Tither-Kaplan schließt sich der Kritik an Franco an. Auf Twitter wirft sie dem Hollywood-Star vor, Frauen in seinen Filmen nur dann Sprechrollen zu geben, wenn diese Nacktszenen drehen.

James Franco: "Ich will sie nicht zum Schweigen bringen"

Über Sheedys Andeutungen sagte Franco zu Moderator Stephen Colbert (53): "Okay, zuerst einmal habe ich keine Ahnung, was ich Ally Sheedy angetan habe, ich habe in einem Off-Broadway-Stück mit ihr Regie geführt. Ich hatte nichts anderes als eine großartige Zeit mit ihr und absoluten Respekt vor ihr. Ich habe keine Ahnung, warum sie verärgert war." Den Tweet habe sie gelöscht, merkte Franco weiter an: "Ich weiß es nicht. Ich kann nicht für sie sprechen." Die beiden hatten 2014 in dem Stück "The Long Shrift" zusammengearbeitet.

Er sei stolz darauf, dass er in seinem Leben immer Verantwortung für Dinge übernommen habe, die er getan habe, sagte der 39-Jährige weiter. "Ich muss das tun, damit es mir gut geht. Ich mache es immer, wenn ich weiß, dass etwas nicht stimmt oder geändert werden muss. Das erledige ich", erklärte Franco. "Die Dinge auf Twitter, von denen ich gehört habe, sind nicht richtig. Aber ich unterstütze Menschen total, die an die Öffentlichkeit gehen und die Stimme erheben, weil sie so lange keine Stimme hatten", fügte er hinzu: "Ich will sie nicht auf irgendeine Weise zum Schweigen bringen. Es ist eine gute Sache und ich unterstütze das."

"Wenn ich etwas falsch gemacht habe, werde ich es beheben"

Franco erklärte in dem Interview auch, warum er die 'Time's Up'-Anstecknadel trug: Er unterstütze Veränderung und alle Menschen, die Hilfe benötigten. Was die Welle an Anschuldigungen wegen sexueller Belästigung in Hollywood angehe, sagte er, dass alle denen zuhören müssten, die betroffen seien. Wenn er selbst etwas wiedergutzumachen habe, werde er das tun, so Franco weiter: "Wenn ich also etwas falsch gemacht habe, werde ich es beheben."

"Was die größeren Probleme angeht", so der Hollywood-Star, "habe ich wirklich keine Antworten und ich denke, das Wichtigste ist, dass wir zuhören." Bei den Globes hätten "unglaubliche Leute geredet. Sie hatten viel zu sagen, und ich bin hier, um zuzuhören und zu lernen und meine Perspektive zu ändern, und das will ich wirklich".

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