Nino de Angelo: „Für mich gehörte früher Koks zum Alltag wie Kaffeetrinken“

Nino de Angelos Drogenbeichte
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Nino de Angelos Drogenbeichte

Nino de Angelo schreibt über seinen Koks-Konsum

Zu seinen schlimmsten Zeiten konnte er ohne Drogen nicht mehr vor die Tür. In seiner Biografie „Gesegnet und verflucht“, die am 23. März erscheint, schreibt Nino de Angelo (53) offen über die Höhen und Tiefen in seinem Leben. Auch über seine langjährige Drogen- und Alkoholsucht. Warum er die Exzesse trotzdem nicht bereuen kann, verriet er uns schon damals im Interview, wie im Video zu sehen ist.

So war Nino de Angelos erste Erfahrung

Koks war die Droge, die Nino de Angelo knapp 30 Jahre das Gefühl gab, ein echter Rockstar zu sein. Seine erste Erfahrung damit hatte er mit niemand geringeren als Drafi Deutscher (†60). „Ich hörte nur klack, klack, klack, klack. Ich wusste erst nicht, was das zu bedeuten hatte, bis ich die Tür aufmachte und verstand. Drafi hatte mit seiner Kreditkarte das Koks auf dem Klodeckel klein gehackt und fein säuberlich in fünf Lines aufgeteilt“, beschreibt Nino die Szene in seiner Biografie und gibt zu: Damals hätte er gerne „Nein“ gesagt, doch dann fühlte es sich an wie ein „Zaubertrank“.

„Sobald ich einen Klodeckel sah, juckte es mir sofort in der Nase.“

Es war der Anfang einer fast 30-jährigen Drogensucht, die bald sein Leben bestimmte. „Für mich gehörte früher Koks zum Alltag wie Kaffeetrinken“, gibt er zu: „Ich konnte damals teilweise nicht mal mehr auf eine Toilette gehen, ohne dass ich gleich ans Koksen denken musste. Sobald ich einen Klodeckel sah, juckte es mir sofort in der Nase.“ Hinzu kam beim Partymachen der Alkohol, wovon er im Drogenrausch viel mehr vertrug als normalerweise. Mit Nino de Angelo ging es steil bergab. Neben einer Krebserkrankung lebt der 57-Jährige heute mit der Lungenkrankheit COPD.

So geht es Nino de Angelo heute