Nina Bott erzählt, wie sie davon erfuhr, dass Bilder ihrer Kinder im Darknet kursieren

So reagierte Nina Bott auf Fotos ihrer Kinder im Darknet
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So reagierte Nina Bott auf Fotos ihrer Kinder im Darknet

Schock für Nina Bott

Es muss DER Schock für eine Mutter sein, Bilder des eigenen Kindes in den Händen von Pädophilen zu wissen. So erging es auch Nina Bott. Die ehemalige Schauspielerin und TV-Moderatorin musste erfahren, dass Bilder ihrer eigenen Kinder auf einer Kinder-Bewertungsplattform für Pädophile kursieren. Für die junge Mutter setzte seither ein Umdenken ein. Im Video spricht sie mit uns, wie der Schock für sie war und was für Konsequenzen sie daraus gezogen hat.

Kinder-Bewertungsplattformen für Pädophile im Darknet

Für Pädophile muss die soziale Plattform Instagram einer Offenbarung gleichkommen: Während sie sich früher auf die Suche nach Bildern machen mussten, werden sie ihnen von arglosen Eltern jetzt frei Haus angeliefert. Ohne Kosten. Ohne Mühen. So auch im Falle von Nina Bott. Bilder ihrer Kinder waren im Darknet aufzufinden und wurden dort von Pädophilen für ihre Zwecke missbraucht, gehandelt und sogar bewertet.

Die Schauspielerin hat drei Kinder und teilt ihr Glück regelmäßig via Instagram mit ihren Followern. Doch leider sehen eben nicht alle Follower ausschließlich das schöne Familienglück auf den Bildern. Für manche geht es um den sexuellen Reiz, den insbesondere die kleinen Kinder für sie ausmachen.

Nina wollte das zunächst nicht glauben, doch eine ehemalige Arbeitskollegin von RTL machte sie darauf aufmerksam.

Weckruf für Nina mit Konsequenzen

Für Nina war dieser Moment jedoch wie ein Weckruf. Seitdem sie ihre eigenen Kinder auf den Plattformen der Pädophilen entdecken musste, hält sie ihre Kinder aus der Öffentlichkeit raus. Zwar zeigt sie immer noch Bilder ihrer Familienidylle – doch auf diesen sind ihre Kinder unkenntlich gemacht. 

Es bleibt zu hoffen, dass der Reiz für die kinderpornografische Szene damit auch wirklich ausbleibt.