Nazan Eckes: Familie ist wichtiger als die Karriere

Nazan Eckes und der Wandel im Showbiz
Nazan Eckes ist seit 20 Jahren beim Fernsehen © WENN.com, WENN

Nazan Eckes ist seit mehreren Jahrzehnten ein fester Teil der deutschen TV-Industrie, doch in dieser langen Zeit hat sich auch einiges um sie herum verändert.

Nazan Eckes (43) begann ihre Karriere 1999 als Wettermoderatorin bei RTL in der Sendung 'Guten Abend RTL' und machte sich danach einen Namen im TV-Geschäft. 'Mit Explosiv-Weekend', was sie bereits seit 2005 moderiert, ergatterte sie einen dauerhaften Platz vor der Kamera. Während dieser Zeit hat sie allerdings auch persönlich viele Veränderungen durchgemacht und viele auch in ihrem Berufsfeld erlebt. Heute sieht sie das ganze Showgeschäft nicht mehr so verkrampft, erklärt die Mutter von zwei Söhnen.

Nazan Eckes: Entwicklungen

"Das hat wahnsinnig viel mit meinem Beruf zu tun. Da war es anfangs wirklich total wichtig, aalglatt zu sein und zwar in jeder Hinsicht", erklärt die Moderatorin gegenüber Schwarzkopf-Sytlist Armin Morbach, der für ihren Look für die Bambi-Verleihung zuständig ist, in einem Spezial-Interview zum Thema Schönheit und Schönheitsdruck der Industrie. "Das hat sich in den letzten Jahren tatsächlich auch ein bisschen verändert. Wenn du mit 30 und 40 immer noch so tickst wie mit 20, dann hast du dich auch nicht wirklich entwickelt."

Familie kommt vor Karriere

Trotz ihrer erfolgreichen Karriere ist sie aber ein totaler Familienmensch, für den besonders die Kinder an erster Stelle stehen. Diese vielen Verpflichtungen unter einen Hut zu kriegen, sei aber oft gar nicht so leicht. "Ich glaube, da können alle arbeitenden Mütter ein Lied von singen. Es ist eine reine Timing-Frage. Du bist non-stop im Einsatz." Vor allem wolle man gerade als arbeitende Mutter auch nach einem stressigen Arbeitstag für die Kinder noch perfekt funktionieren. "Also das ist schon nicht einfach, zwei Kinder und arbeiten, aber ich mach das wahnsinnig gerne und jede Minute, die ich in meine Kinder investiere, ist so wertvoll. Also wenn ich merke, dass es zu viel wird und ich zu viel gearbeitet habe und sie mich vermissen, dann sage ich auch echt Jobs dafür ab."

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