Natascha Ochsenknechts erklärt ihre Bauch-Narbe: „Von der Seite sehe ich immer schwanger aus“

Natascha Ochsenknecht macht Mut
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Natascha Ochsenknecht macht Mut

3 schwere Operationen zeichnen Natascha Ochsenknechts Bauch

Seit den 90er Jahren zeichnet eine Narbe von der Brust bis zum Hosenansatz Natascha Ochsenknechts Bauch. Die 56-Jährige versteckt diese Erinnerung an eine schwere Zeit mit drei Operationen nicht. Ganz im Gegenteil, die Narbe ist ein Teil von Natascha und genau so geht sie damit auch um. Jetzt erklärt die dreifache Mama ihren Followern, was im wahrsten Sinne des Wortes hinter ihrer Narbe steckt: „Mein Bauch würde sonst nicht mehr halten.“ Die Aufnahmen zeigen wir im Video.

„Egal wie es ausschaut, hauptsache man lebt“

1994 wurde Natascha Ochsenknecht das erste Mal am Bauch operiert. Die 56-Jährige war allergisch gegen die Anti-Babypille, was zehn Jahre lang nicht entdeckt wurde. Nach der Geburt von Cheyenne brach die OP-Narbe jedoch „und alles von innen drückte nach draußen“ – es folgte eine zweite Operation. „Nach dieser bin ich an einem festen Schleimpfropfen fast erstickt. Ich schwebte schon im Zimmer“, blickt Natascha zurück. Da ihre Narbe inklusive Bauchnabel beim extremen Husten erneut brach, folgte eine dritte Operation. Das ist die Geschichte ihrer Narbe.

Doch Natascha erklärt nun auf Instagram weiter: „Da meine Muskulatur nun dreimal von oben bis unten aufgeschnippelt wurde, musste ein Netz und ein Teller/Scheibe eingesetzt werden. Mein Bauch würde sonst nicht mehr halten. Von der Seite sehe ich immer schwanger aus. In der Mitte bin ich sozusagen steif und ab und an pickst das Netz.“ All das hat die 56-Jährige aber akzeptiert, wie sie deutlich macht: „Egal wie es ausschaut, Hauptsache man lebt.“

Schon vor einiger Zeit machte sie auf Instagram deutlich: „Wer schon wie ich zweimal um sein Leben gekämpft hat, verabscheut Oberflächlichkeiten im Leben.“ Und genau diese Einstellung wird sie wohl niemals verlieren.

Sie will anderen Menschen Mut machen

Mit ihrer Geschichte möchte die dreifache Mutter anderen Mut machen. Durch Nachrichten vieler Fans weiß sie nämlich, dass sich andere Betroffene für ihre Narben schämen. Deshalb teilt sie ihre Erfahrungen und dem Umgang mit ihren Operationen offen. „Viele haben ihre Geschichte, Narben machen einen einzigartig und nicht hässlich. Seid mutig und sprecht darüber, das hat mir auch geholfen.“