Natascha Ochsenknecht polarisiert mit ihrem Statement zu Notre-Dame-Spenden

Natascha Ochsenknecht versteht die große Spendensumme nicht

Dass Natascha Ochsenknecht (54) eine Freundin offener Worte ist, ist bekannt. In ihrem aktuellen Instagram-Post äußerte sie sich nun zum Feuer in Notre-Dame. Statt - wie viele andere Stars - nur ihre Bestürzung über die Zerstörung der wohl berühmtesten Kathedrale der Welt auszudrücken, regte sich Natascha über die riesige Spendensumme, die für den Wiederaufbau des historischen Gebäudes zusammengekommen ist, auf. Das sorgte nicht nur bei ihren Followern für Diskussionsstoff.

"Schon traurig dieses Bild ....... noch trauriger finde ich das innerhalb kürzester Zeit über 700 Millionen Euro an Spenden für den Wiederaufbau gesammelt wurden. Auf der Welt verhungern Menschen weil kein Geld da ist", schreibt Natascha zu dem Foto der brennenden Kathedrale. Für sie ist klar: "Kulturgut muss geschützt und unterstützt werden keine Frage, aber Menschen sollten an erster Stelle stehen". Worte, die polarisieren.

Ein Großteil ihrer Follower ist Nataschas Ansicht und begrüßt ihre offenen Worte. Sie schreiben: "Danke Natascha, ich dachte ich wäre mit meinen Gedanken alleine... Kann ich auch nicht nachvollziehen.. Das Unglück ist noch keine 24 Stunden her gewesen, da waren die ersten 500 Millionen schon ausgesprochen..unfassbar", "Sehe ich genau so. Was für eine Welt!" oder "Genau das habe ich mir auch als erstes gedacht. Plötzlich kann man so viel Geld zusammen bekommen. Dabei gibt es so viel Armut/Hungersnot auf der Welt wo das Geld besser aufgehoben wäre."

Follower finden Nataschas Kommentar „effekthaschend" und „unverständlich"

Aber es gibt auch viele Follower, die das komplett anders sehen: "Jeder sollte spenden können, wofür er möchte. Wenn dies viele Menschen berührt, dann ist es gut und wichtig, dass gespendet wird. Klar - Menschen sind wichtiger, aber bei Spenden geht es immer um die eigene emotionale Wahrnehmung und oft ist eine Spende eine spontane Reaktion", "Ich finde deinen Kommentar wie alle anderen mit ähnlichem Ton - für mich - unverständlich, es ärgert mich. Und es ist nicht klug, es ist effekthaschend. Dass in so kurzer Zeit soviel Geld für dieses Gebäude zusammengekommen ist, zeigt vor allem eins: was es den Menschen bedeutet - was es ihnen 'wert' ist. Ein Symbol für unsere Herkunft, Geschichte, Kultur, unsere Identität. Man kann eine Kathedrale wie Notre-Dame gar nicht hoch genug schätzen."