Natascha Ochsenknecht kämpft gegen Kindesmissbrauch

Natascha Ochsenknecht setzt sich für Opfer von sexuellem Missbrauch ein
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Natascha Ochsenknecht setzt sich für Opfer von sexuellem Missbrauch ein

Natascha Ochsenknecht fordert härtere Strafen

Natascha Ochsenknecht (55) ist eine Löwen-Mutter und schützt Kinder, wo sie nur kann. Bei ihren Eigenen macht sie nicht Halt und setzt sich auch für Andere ein. Insbesondere dem sensiblen Thema „Schutz vor Kindesmissbrauch“ hat sie sich verschrieben. Aktuell versucht Natascha sogar eine Gesetzesänderung per Petition zu erreichen. In unserem Video-Interview fordert sie: Härtere Strafen für Sexualstraftäter!

Keine Nachsicht mehr für Kinderschänder, so Ochsenknecht

„Bewährung ist ein Freifahrtschein“, sagt Ochsenknecht im Interview. Ihrer Meinung nach sollten Sexualstraftäter die volle härte des Gesetzes zu spüren bekommen – auch um Kinder vor Wiederholungstätern zu schützen.

Ochsenknecht selbst betroffen

Das Thema ist für sie eine Herzensangelegenheit: Ihr Sohn Wilson Gonzales Ochsenknecht (30) wurde als 6-Jähriger selbst Opfer eines Sexualdelikts. Als Natascha von der grausamen Tat erfuhr erstattete sie sofort eine anonyme Anzeige. Als wäre das nicht schon schockierend genug, erfuhr Ochsenknecht obendrein, dass der Täter bereits elfmalig eine Bewährung wegen Sexualstraftaten erhalten habe. Seither setzt sie sich verstärkt für dieses Thema ein. 

Ochsenknecht startet Petition

Damit Sexualstraftäter unter anderem keine Bewährungsstrafe mehr erhalten, sondern direkt ins Gefängnis gehen, sammelt Natascha Ochsenknecht jetzt Unterschriften. Mit ihrer Petition „Kindesmissbrauch muss ein Verbrechen werden! Die Würde von Kindern ist unantastbar" ruft sie dazu auf, dass für Kinderschänder künftig keine Nachsicht mehr gezeigt wird und diese keine zu milden Strafen mehr erhalten. Insbesondere die Aufhebung der Verjährungsfrist wird in der Petition gefordert und Kindesmissbrauch mit Mord – der nämlich nicht verjährt – gleichgesetzt. „Man tötet die Seele eines Menschen mit diesen Taten!!!“, so lautet die Erklärung für ihren Ansatz in der Petition.

Natascha Ochsenknechts Unterschriftenaktion hat 4 Hauptanliegen: Neben der Gesetzesänderung fordert sie auch eine Taskforce für Missbrauchsopfer, eine Modernisierung der Polizeimittel und mehr Handlungsspielraum für Jugendämter, Schulen und Kitas.