"Ich brauche ein bisschen Geld"

Naddel verkauft ihre Möbel auf dem Flohmarkt

Nadja Abd el Farrag
Nadja Abd El Farrag bangt um ihren Neustart. © RTL

Macht die Corona-Krise Naddel einen Strich durch die Rechnung?

Nadja Abd el Farrag (55) stand in letzter Zeit eher mit negativen Schlagzeilen rund um Alkoholsucht, Pleite und Jobverlust in der Presse. Jetzt wollte sie ihr Leben endlich in den Griff bekommen und wieder auf eigenen Beinen stehen. Doch ihr Neustart in Dangast ist wegen der Corona-Krise gefährdet. Ende 2019 hat die ehemalige Ballermann-Sängerin eine Ausbildung als Wellness-Masseurin an der Nordsee begonnen und war dort endlich überglücklich.

Im Moment ist sie allerdings zwangsarbeitslos, da aufgrund des Hygieneschutzgesetzes Kosmetikstudios geschlossen bleiben müssen. Sie könne zwar hin und wieder in der Ferienanlage etwas putzen, ihren Job als Masseurin habe sie aber bereits auf Eis legen müssen. Und keiner weiß wie lange! 

"Mein kleiner Flohmarkt"

Hinzu kommt, dass die Bohlen-Ex gerade erst in eine neue Wohnung gezogen ist. Da die Wohnung zu klein ist, kann Naddel nicht alle ihre Möbel mitnehmen und versucht sie nun zu verkaufen. "Wie soll das weitergehen?", fragte sich Naddel im Gespräch mit "Exclusiv". 

Auf ihrem Online-Flohmarkt, den die 55-Jährige "Mein kleiner Flohmarkt" nennt, sind unter anderem antike Holzschränke, Stühle, Lampen und Tische zu finden. 

Naddel ist auf das Geld angewiesen

Anscheinend braucht die Entertainerin das Geld dringend, denn auf Facebook schreibt sie: "Ich verkaufe, damit ich das Geld bekomme, sorry, ich muss es machen und kann nicht spenden, zur Zeit nicht, würde natürlich gerne spenden."

Doch die Aktion scheint sich zu lohnen. Erst vor wenigen Tagen schreibt Naddel erneut auf Facebook: "Aufgrund der starken Nachfrage, puh, damit habe ich nicht gerechnet. Mein kleiner Flohmarkt wurde erstmal „geschlossen“, da hunderte Anfragen per Email jetzt erst mal bearbeitet und beantwortet werden."

Ihr größter Wunsch ist, dass sie den Job behalten kann. Da kann man der gebürtigen Hamburgerin nur alles Gute wünschen. 

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