Nach "Tratsch-Interview": Louis Tomlinson spricht nicht mehr mit der BBC

Nach "Tratsch-Interview": Louis Tomlinson spricht nicht mehr mit der BBC
Louis Tomlinson will nach vorne schauen © Faye's Vision/Cover Images, WENN

Das hatte sich Louis Tomlinson wohl anders vorgestellt. Als der Sänger im britischen Frühstücksfernsehen interviewt wurde, interessierte sich niemand für seine Musik.

Louis Tomlinson (28) möchte ganz klar seine Vergangenheit hinter sich lassen. Die ist vor allem durch weltweite Erfolge als Mitglied der Boyband One Direction ('What Makes You Beautiful') gekennzeichnet. Doch die Band, die Mädchenherzen auf allen Kontinenten zum Schmelzen brachte, befindet sich auf unbestimmte Zeit in einer Schaffenspause — dass die Jungs irgendwann noch einmal zurückkehren, glaubt indes so gut wie niemand mehr.

Das erste Solo-Album

Genug Zeit für Solo-Projekte einzelner Mitglieder. So brachte auch Louis Tomlinson am Freitag (31. Januar) sein Debütalbum 'Walls' heraus. Das Interesse der Medien war groß, und schon am darauf folgenden Montag konnte der Mädchenschwarm seine Arbeit im BBC-Frühstücksfernsehen bewerben — dachte er zumindest. Doch es stellte sich schnell heraus, dass die Moderatoren weniger an seiner Musik und mehr an Louis' Privatleben und seiner Vergangenheit interessiert waren.

Louis Tomlinson kann One Direction nicht hinter sich lassen

So wollten Dan Walker und Louise Minchin von dem Sänger wissen, wie er sich nach dem tragischen Leukämie-Tod seiner Mutter im Jahre 2016 und der tödlichen Überdosis seiner Schwester Felicité 2019 fühle. Auch sein Verhältnis zu seinen ehemaligen Kollegen wie Harry Styles und Liam Payne wurde für die Zuschauer als interessanter befunden denn Fragen über seine Musik.

Louis ließ anschließend seinem Frust auf Twitter freien Lauf: "Da gehe ich bestimmt nicht mehr hin!" Immerhin antwortete die BBC ihm, versuchte die Fragen zu rechtfertigen. Doch davon will der Star nichts wissen. "Ich mag es nicht, wenn Leute mich ausschließlich zu meiner Trauer befragen." Louis Tomlinson hat bereits die Konsequenzen gezogen: Er will nie wieder im BBC-Frühstücksfernsehen auftreten.

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