Nach Tod von DJ Avicii (†28): Freundin Tereza Kacerova reagiert auf Hass-Kommentare

ARCHIV - 30.08.2013, USA, New York: DJ Tim Bergling alias Avicii. Die Freundin des gestorbenen schwedischen DJs Tim Bergling alias Avicii hatte gehofft, die Nachricht von seinem Tod sei «ein schrecklicher Irrtum» gewesen. (zu dpa "Aviciis Freundin: H
Avicii © dpa, Amy Sussman, AS sab

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Die Freundin des verstorbenen DJs Avicii (1989-2018) wehrt sich gegen Hass-Kommentare in den sozialen Medien, in denen sie angeblich für den Tod des schwedischen Superstars verantwortlich gemacht wird. Das in Tschechien geborene Model Tereza Kacerova war bis zu seinem Tod mit Avicii, der bürgerlich Tim Bergling hieß, liiert. Allerdings ohne dass die Öffentlichkeit davon wusste. Avicii soll sich auch um den Sohn des Models gekümmert haben. Er und Kacerova hätten zudem auch über gemeinsamen Nachwuchs nachgedacht, bevor sich der Künstler am 20. April das Leben nahm.

"Ich bedauere euch"

Nachdem sie das nach Aviciis Tod auf ihrem Instagram-Account verraten hatte, gab es für Kacerova aber nicht nur Beileidsbekundungen, sondern offenbar auch viele Angriffe. In einem neuen Statement auf Instagram, das sie teilweise wieder löschte, sagte sie nun, dass sie mit "erschütternden Nachrichten" bombardiert werde. Darin werde ihr unter anderem vorgeworfen, sie habe Avicii in den Tod getrieben. Diesen Hatern riet das Model nun, sich "professionelle Hilfe" zu suchen. Zudem schrieb sie: "Ich würde dies keinem von euch wünschen und ich bedauere euch, weil jemand euch wirklich verletzt haben muss, damit ihr so grausam seid."

Aviciis Bruder kam "nur wenige Stunden" zu spät
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"Dies ist die schrecklichste Zeit meines Lebens"

Laut 'Mail Online' hieß es zudem in dem Statement: "Dies ist die schrecklichste Zeit meines Lebens. Ich ertrinke in Traurigkeit." Zudem leide sie unter Angstzuständen. Dazu kämen die vielen schlimmen Kommentare: "Ihr solltet euch schämen", schreibt sie in Richtung deren Verfasser. Die Kommentar-Funktion habe sie inzwischen abgestellt, erklärte sie zudem.

Wenn Sie Selbstmord-Gedanken haben, wenden Sie sich bitte sofort an die Telefonseelsorge (www.frnd.de). Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erreichen Sie Menschen, die Ihnen die Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.

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