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Nach Missbrauchsvorwürfen: R. Kelly muss in Haft bleiben

Kaution abgelehnt: R. Kelly bleibt hinter Gittern
Es wird enger und enger für R. Kelly © WENN.com, WENN

R. Kelly hatte sich Hoffnungen gemacht, zunächst einmal auf Kaution freizukommen. Die wurden jetzt zerschlagen: Der zuständige Richter hält den R'n'B-Star für eine zu große Gefahr.

Die Luft wird immer dünner für R. Kelly (52). Während sich die Anklagen gegen den Sänger ('I Believe I Can Fly') wegen Sex mit Minderjährigen und sexueller Übergriffe häufen, hatte er nach seiner erneuten Verhaftung vergangene Woche noch die Hoffnung, zumindest vorübergehend auf Kaution freizukommen. Doch das kann sich der R'n'B-Star jetzt abschminken.

Es besteht Fluchtgefahr

Bei einer Anhörung am Dienstag 16. Juli schloss sich Richter Harry D. Leinenweber der Ansicht der Strafverfolger an, dass R. Kelly eine Gefahr für die Allgemeinheit, ganz besonders für minderjährige Mädchen darstelle. Die Folge: Der Star muss hinter Gittern bleiben.

Damit war R. Kellys Verteidiger mit seinem Antrag gescheitert. Steve Greenberg hatte argumentiert, dass bei seinem Mandanten keinerlei Fluchtgefahr bestehe, schließlich habe er bereits seinen Pass abgegeben und würde niemanden akut gefährden.

R. Kelly könnte Mädchen zu sich nach hause locken

Dass sah die Staatsanwaltschaft anders. Zum einen sei man felsenfest davon überzeugt, dass es sich bei der Person, die in mehreren pikanten Sexvideos zu sehen ist, tatsächlich um R. Kelly handelt. Zudem halte man auch Hausarrest für unsicher, denn der Sänger habe die Möglichkeit, "Mädchen zu sich nach Hause zu locken".

Der Richter war derselben Meinung. Schon allein die Klage wegen Kinderpornografie schließe eine Freilassung gegen Kaution aus. R. Kelly bleibt bis auf Weiteres in Haft – bereits zum dritten Mal in diesem Jahr.

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