Nach Meghans Klage: Berater der Königsfamilie wollen neutral bleiben

Portraitaufnahme von Herzogin Meghan
Die Frau von Prinz Harry darf scheinbar bei ihrer Klage nicht auf die Hilfe der Königsfamilie hoffen. © imago images/i Images, i-Images/ Pool via www.imago-images.de, www.imago-images.de

Entscheidung wird später gefällt

Im Rechtsstreit zwischen dem Verlag der britischen Sonntagszeitung „Mail on Sunday“ und Herzogin Meghan (39) möchten vier Berater der Königsfamilie neutral bleiben. Das haben diese in einer Anhörung von ihren Anwälten in einem Brief mitteilen lassen, wie die „BBC“ berichtet. Die vier Berater wollen sich demnach nicht auf die Seite einer der involvierten Parteien stellen. „Unsere Klienten sind alle streng neutral“, heiße es weiter. Schon im Sommer hatte Meghan kritisiert, dass die Königsfamilie sie nicht ausreichend gegen die Klatschpresse geschützt habe. Und auch im Prozess scheint sie nicht auf mehr Unterstützung hoffen zu können.

Privater Brief von Meghan veröffentlicht

Herzogin Meghan hatte den Herausgeber von „The Mail On Sunday“ und „Mail Online“ wegen mehrerer Artikel verklagt, in denen Teile eines handgeschriebenen Briefes an ihren Vater Thomas Markle (76) veröffentlicht worden waren. Die Anwälte der 39-Jährigen hatten zuletzt ein „Summary Judgment“ gefordert, das ohne einen vollen Prozess fallen könnte und das gesamte Prozedere deutlich abkürzen könnte.

Die Anwälte der Gegenseite pochen hingegen auf einen vollen Prozess. Dieser sollte Anfang dieses Jahres beginnen, wurde später allerdings auf den Herbst 2021 verschoben. Nach Ende der Anhörung war zunächst nicht klar, ob es nun zu dem Prozess kommen werde. Der zuständige Richter werde seine Entscheidung zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgeben.

spot on news/RTL.de

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